13.07.2021 16:52

Große Preisunterschiede: So viel kostet der Kaffee bei Starbucks im Ländervergleich

Starbucks-Index: Große Preisunterschiede: So viel kostet der Kaffee bei Starbucks im Ländervergleich | Nachricht | finanzen.net
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Starbucks gilt eher als teurer Kaffeeanbieter. Ein Test hat ergeben, dass die Preise der beliebten Kaffee-Marke weltweit stark variieren.
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• Starbucks-Getränke sind in Europa sehr teuer, in Südafrika und den USA unerwartet günstig
• Ein Rätsel: In der Metropole New York ist der Kaffee billiger als in Berlin
• Neben den hohen Preisen für einfache Getränke verdient das Unternehmen viel mit außergewöhnlicheren Getränken

Starbucks hat sich zur international wohl berühmtesten Kaffeekette gemausert. Tests von Zaster und finder.com zeigen, dass der beliebte Kaffee in Europa am teuersten ist und sich preislich in den knapp 16.000 Filialen weltweit stark unterscheidet.

Am teuersten ist der Latte in Dänemark

finder.com präsentiert einen Preisvergleich mit dem Café Latte Tall des Kaffeehauses. Um den Vergleich anschaulicher zu machen, hat die Plattform alle Preise in US-Dollar (USD) umgerechnet: Personen aus Dänemark berichteten demnach vom teuersten Preis, nämlich 6,05 USD für ein solches Heißgetränk. Auf Platz zwei im internationalen Vergleich liegt die Schweiz mit 5,94 USD für einen Latte, an dritter Stelle steht Finnland mit 5,40 USD. Deutschland liegt mit München auf Platz neun der Liste - hier kostet ein Latte 4,39 USD. Am billigsten ist der Kaffee laut finder.com in der Türkei mit 1,78 USD pro Latte. Der Preisvergleich von Zaster stellt Zürich auf Platz eins der teuren Standorte und London ins Mittelfeld, Südafrika steht hier am Platz des billigsten mittleren Lattes mit 1,72 Euro für ein Getränk. Gemessen am Preisverhältnis zu anderen Lebensmittel ist der Tall Latte der New York Post zufolge übrigens in Russland am teuersten.

Woher kommen die großen Preisunterschiede?

Der finder.com-Vergleich zeigt auch das Preisverhältnis innerhalb Europas - dieses wirkt plausibel. So sind die Kaffeepreise in Nordeuropa, also Dänemark, Schweden und Finnland (durchschnittlich 6,35 USD für einen Latte) gute zwanzig Cent höher als die in Westeuropa (durchschnittlich 6,05 USD), während die Preise in Süd- und Osteuropa niedriger liegen. Das stimmt in etwa mit dem Verhältnis der Lebenshaltungskosten in diesen Regionen überein.

Verblüffend ist hingegen, dass die USA im Tall-Latte-Ranking von finder.com nur auf Platz 16 stehen: Mit gerade einmal 4,30 USD pro Getränk. Einer weiteren Untersuchung von the spruce eats zufolge kostet dort auch ein großer Cappuccino im Durchschnitt nur 2,75 USD, in der sonst so teuren Metropole New York ist er landesweit am teuersten mit 3,25 USD. Damit kostet er dort aber immer noch weniger als beispielsweise in München oder Berlin - obwohl New York ansonsten als teures Pflaster bekannt ist.

Kostspielig ist der Starbucks-Kaffee auch im Mittleren Osten mit umgerechnet 7 USD für einen großen Latte in Saudi-Arabien, in Asien und sogar in Südamerika ist der Kaffee den Preisvergleichen zufolge teurer als in den USA.

Nachdem Kaffee in den vergangenen Wochen teurer geworden ist und damit auch auf Ketten wie Starbucks höhere Kosten zukommen dürften, ist eine baldige Preiserhöhung in verschiedenen Ländern gut möglich.

Nicht nur die hohen Preise für den Latte machen den Umsatz

Starbucks machte in den letzten drei Jahren dem Geschäftsbericht 2020 zufolge jeweils knapp 75 Prozent des Umsatzes über den Verkauf von Getränken, nur 20 Prozent der Einnahmen entstanden aus dem Verkauf von Muffins und Ähnlichem. Die übrigen fünf Prozent der Einnahmen entstehen aus "sonstigen" Verkäufen. Übrigens: Das Unternehmen macht nicht nur über die hohen Preise für einfache Getränke wie dem Latte oder Cappuccino so viel Umsatz. Ein großer Teil der Einnahmen entsteht, laut Handelsblatt, auch immer aus Verkäufen von besonderen Getränken wie beispielsweise einem Soja-Karamel-Cappuccino. Das Handelsblatt berichtet, wie sich der Preis eines solchen Getränks Starbucks zufolge berechnet. Kostet das Getränk etwa 7,65 Euro, so zahlt ein Kunde dabei demzufolge nur etwas mehr als die Hälfte für den Cappuccino selbst - und dann einen Aufpreis von knappen 50 Cent für die Sojamilch, einen knappen Euro für den extra Shot Kaffee, nochmal einen knappen Euro für die Sahne und fast 80 Cent für den kleinen Karamell-Spritzer.

Doch scheinbar lohnt es sich: Laut dem Starbucks-Geschäftsbericht machte das Unternehmen im Pandemiejahr 2020 ca. 23,5 Milliarden US-Dollar Umsatz, was allerdings rund drei Milliarden US-Dollar weniger sind als im Vorjahr.

Olga Rogler / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: TwinDesign / Shutterstock.com, Hattanas Kumchai / Shutterstock.com

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