Starke Immobilienwerte

Deutsche Wohnen-, Vonovia-, LEG-Aktie und Co. bleiben gesucht - Goldman lobt Zinsaussichten

05.12.23 15:53 Uhr

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Immobilienwerte bleiben am Dienstag gefragt.

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Der gesamteuropäische Branchenindex Stoxx Europe 600 Real Estate erklomm ein weiteres Erholungshoch seit März dieses Jahres. Nachdem er im Oktober für 2023 noch 15 Prozent im Minus gelegen hatte, liegt er inzwischen bei gut 7 Prozent Plus. Ähnliche Muster zeigen Vonovia, LEG, TAG, Hamborner und Deutsche Wohnen, die in DAX & Co am Vormittag Spitzenplätze in ihren Indizes belegten.

Die Branche hatte besonders gelitten unter dem Zinserhöhungszyklus der Notenbanken zur Bekämpfung der Inflation. Inzwischen besserten sich aber die Zinsaussichten zum Positiven, schrieb Analyst Jonathan Kownator von Goldman Sachs in seinem Branchenausblick. Ab dem zweiten Quartal rechnete die Ökonomen von Goldman in Europa mit Zinssenkungen. Schnellere oder deutlichere Senkungen könnten jederzeit Auftrieb geben, so der Experte.

Insgesamt biete die Branche in Europa gute Chancen mit zehn Kauf- und sechs Verkaufsempfehlungen sowie einigen "Neutral"-Voten. Vonovia stehen sogar auf der "European Directors? Cut Conviction List", einer Ansammlung überzeugender Kaufideen mit besonders deutlichen Abweichungen zur Markteinschätzung.

Vonovia-Chef: Schwerpunkt der Portfolioverkäufe 2024 auf Gewerbeimmobilien

Deutschlands größter Vermieter Vonovia will seinen Schuldenabbau durch weitere Portfolioverkäufe vorantreiben. 2024 seien Verkäufe im Volumen von drei Milliarden Euro geplant, sagte Konzernchef Rolf Buch der Nachrichtenagentur Bloomberg in einem am Dienstag veröffentlichten Interview. Anders als bisher dürfte der Fokus der Veräußerungen dabei eher auf Gewerbeimmobilien und Pflegeheimen liegen. Nach der Übernahme der Deutsche Wohnen im Jahr 2021 gebe es "einige Objekte, die wir ohnehin verkaufen wollen", sagte Buch.

Den Verkauf von Wohnungen will der DAX-Konzern indes stoppen, sobald sich die Bewertungen stabilisieren. "In dem Moment, in dem wir gesichert wissen, dass die Talsohle sehr nah ist, werden wir aufhören zu verkaufen", ergänzte der Konzernlenker.

Nach dem jahrzehntelangen Boom in der Immobilienbranche, der von niedrigen Zinsen und günstigen Krediten befeuert wurde, steht Vonovia ähnlich wie viele andere Gesellschaften auch aktuell unter Druck. Der Dax-Konzern muss einer Unternehmenspräsentation zufolge im Jahr 2025 rund 4,5 Milliarden Euro an Krediten und fälligen Anleihen zurückzahlen. Dabei verfolgt Vonovia die Strategie, besicherte Schulden mit Fremdkapital zu refinanzieren, unbesicherte hingegen durch Verkäufe. Bis zum Ende des ersten Quartals 2025 sind zumindest die unbesicherten Darlehen früheren Unternehmensangaben zufolge bereits gedeckt.

Die Bochumer haben dazu ihr Portfolio bereits umfangreich reduziert und zuletzt vor allem Wohnungsbestände verkauft. 2023 war Vonovia damit schneller als geplant vorangekommen und hatte Liegenschaften im Volumen von rund 3,7 Milliarden Euro veräußert, wie der Konzern Anfang November mitgeteilt hatte. Allerdings musste das Management durchaus Abschläge machen: Ein Portfolio von 1200 Wohnungen in Berlin beispielsweise ging zuletzt leicht unter Buchwert an den Käufer CBRE Investment Management.

/ag/mis

FRANKFURT (dpa-AFX)

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Bildquellen: Vonovia SE, Deutsche Wohnen

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