ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

07.01.26 18:59 Uhr

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

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ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe steigt im Dezember unerwartet

DOW JONES--Das Wachstum im nicht-verarbeitenden Gewerbe der USA hat sich im Dezember unerwartet beschleunigt, wobei die Beschäftigung anzog. Der von Institute für Supply Management (ISM) in diesem Sektor erhobene Einkaufsmanagerindex stieg auf 54,4 (November: 52,6) Punkte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen einen Rückgang auf 52,2 prognostiziert. Oberhalb von 50 Punkten wird eine Expansion des Sektors angezeigt. Der Subindex der Beschäftigung stieg auf 52,0 (48,9) Punkte und der Preisindex sank auf 64,3 (65,4). Der Subindex des Auftragseingangs erhöhte sich auf 57,9 (52,9) und der für die Geschäftsaktivität auf 56,0 (54,5) Punkte.

ADP: US-Privatsektor schafft 41.000 zusätzliche Stellen

Die Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft ist im Dezember in etwa wie erwartet gestiegen. Wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing Inc (ADP) berichtete, entstanden 41.000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten ein Plus von 48.000 Jobs vorausgesagt. Im November waren unter dem Strich 29.000 Arbeitsplätze verloren gegangen und damit 3.000 weniger als ursprünglich gemeldet.

Zahl offener US-Stellen im November niedriger als erwartet

DOW JONES--Die Zahl der offenen Stellen in den USA ist im November niedriger als erwartet gewesen. Wie das US-Arbeitsministerium im Rahmen seiner Job Openings and Labor Turnover Summary (Jolts) mitteilte, gab es 7,15 (Oktober: 7,45) Millionen offene Stellen. Erwartet worden waren 7,6 Millionen - auf Basis eines vorläufigen Oktober-Werts von 7,67 Millionen. Die Zahl der freiwilligen Kündigungen stieg auf 3,16 auf (2,97) Millionen. Die Zahl der Entlassungen verringerte sich auf 1,69 (1,85) Millionen.

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Auftragseingang der US-Industrie im Oktober gesunken

Der Auftragseingang der US-Industrie hat sich im Oktober um 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat verringert. Volkswirte hatten mit einem Rückgang um 1,2 Prozent gerechnet. Für den Vormonat ergab sich ein Plus von 0,2 Prozent, wie das US-Handelsministerium weiter mitteilte. Beim Bestelleingang für langlebige Wirtschaftsgüter meldete das Ministerium für Oktober einen Rückgang von 2,2 Prozent nach vorläufig minus 2,2 Prozent.

US-Rohöllagerbestände stärker gesunken als erwartet

Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 2. Januar stärker verringert als erwartet. Sie fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 3,8 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten lediglich einen Rückgang um 0,9 Millionen Barrel vorhergesagt. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 1,934 Millionen Barrel reduziert. Die Benzinbestände nahmen nach EIA-Angaben um 7,7 Millionen Barrel zu. Analysten hatten ein Plus von 2,8 Millionen Barrel erwartet, nachdem die Vorräte in der vorangegangenen Woche um 5,845 Millionen gestiegen waren.

US-Streitkräfte beschlagnahmen Tanker

US-Streitkräfte haben am Mittwoch zwei Tanker beschlagnahmt, darunter einen, der der US-Blockade in der Nähe von Venezuela entkommen war und im Atlantik von einem russischen U-Boot und einem Marineschiff eskortiert wurde. Hubschrauber und mindestens ein Schiff der Küstenwache südlich von Island wurden eingesetzt, um die Kontrolle über den Tanker zu übernehmen, der früher als Bella 1 bekannt war und sich dem US-Zugriff mehr als zwei Wochen lang entzogen hatte, wie US-Regierungsvertreter mitteilten.

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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/hab/brb

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January 07, 2026 13:00 ET (18:00 GMT)