Dow schließt fester -- DAX nach neuem Rekord letztlich stabil -- D-Wave übernimmt Quantum Circuits -- Tesla, Strategy, Bayer, FintechWerx, DroneShield, NVIDIA, Chevron, ExxonMobil, Bitcoin im Fokus
Glencore und Rio Tinto nehmen Gespräche über Fusion wieder auf. Chinesische Anta will wohl PUMA-Beteiligung von Pinault kaufen. TKMS führt Übernahmeverhandlungen mit Kieler Werft GYNK. Zalando optimiert Logistiknetzwerk. Shell warnt vor schwachem Downstream. Henkel prüft offenbar Zukauf von Olaplex. Nordex sichert sich Aufträge in Spanien.
Marktentwicklung
Am Donnerstag kam der deutsche Leitindex im Handelsverlauf von seinem neuen Allzeithoch zurück.
Der DAX notierte zu Beginn knapp im Plus und zog im Anschluss zunächst deutlicher an. Dabei erreichte er eine neue Bestmarke bei 25.217,52 Punkten. Im Laufe Tages rutschte er jedoch in die Verlustzone. Letztlich notierte er jedoch wieder knapp im Plus (+0,02 Prozent) bei 25.127,46 Punkten.
Der TecDAX startete ebenfalls knapp in der Gewinnzone und stieg zunächst weiter. Im Verlauf fiel er jedoch auf rotes Terrain zurück und beendete die Sitzung 0,41 Prozent tiefer bei 3.780,05 Zählern.
Gestützt von überzeugenden Zahlen aus der deutschen Industrie setzte der DAX seine Rekordjagd am Donnerstag zunächst fort. Nachdem der Index am Vortag erstmals die Schwelle von 25.000 Punkten überschritten hatte, stieg er am Morgen zeitweise auf mehr als 25.200 Zähler. Im weiteren Verlauf ließ der Optimismus jedoch nach. Dennoch konnte der DAX einen neuen Rekord auf Schlussbasis bei 25.127,46 Punkten erklimmen.
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Europas Börsen präsentierten sich am Donnertag etwas schwächer.
Der EURO STOXX 50 startete die Sitzung im Minus und kämpfte sich im Anschluss zeitweise an die Nulllinie zurück, bevor er zuletzt wieder auf rotem Terrain notierte. Letztlich verlor er 0,32 Prozent auf 5.904,32 Punkte.
Die Vorgaben aus Asien waren negativ. Während die Wall Street die Konsequenzen aus der US-Beschlagnahmung eines unter russischer Flagge fahrenden Schiffs noch herunterspielte, weckte dies in Asien Sorgen vor einer Konfrontation. Derweil dürften sich die Blicke der Anleger bereits auf den am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht richten.
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Die US-Börsen präsentierten sich am Donnerstag uneinheitlich.
Zwar eröffnete der Dow Jones leichter, im weiteren Handelsverlauf konnte er aber ins Plus drehen. Zum Schlussläuten gewann er 0,55 Prozent bei 49.266,11 Punkten.
Der NASDAQ Composite startete mit einem Verlust und vergrößerte diesen im Anschluss. Schlussendlich ging er 0,44 Prozent schwächer bei 23.480,02 Zählern aus der Sitzung.
US-Präsident Donald Trump erhöht den politischen Druck auf Unternehmen der Verteidigungsbranche. Gleichzeitig richtet sich der Blick der Märkte bereits auf den am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht, der als wichtiger Faktor für die künftige Geldpolitik der US-Notenbank gilt.
Am Vortag hatten sowohl der Dow Jones als auch der S&P 500 zwischenzeitlich neue Höchststände erreicht, bevor die Ankündigungen aus dem Weißen Haus die Kurse belasteten. Zudem zeigte sich eine gewisse Zurückhaltung der Anleger angesichts der nahenden Schwelle von 50.000 Punkten im Dow. Aktien des Rüstungssektors profitierten davon, dass sie sich von den jüngsten Verlusten erholten, die durch Trumps Überlegungen zu Einschränkungen bei Dividenden und Aktienrückkäufen ausgelöst worden waren. In den Fokus rückt nun vielmehr der Plan, die Verteidigungsausgaben im Haushalt 2027 deutlich auf rund 1,5 Billionen US-Dollar auszuweiten.
An den wichtigsten Märkten in Fernost waren am Donnerstag rote Vorzeichen zu sehen.
In Tokio verlor der Nikkei 225 letztlich 1,63 Prozent auf 51.117,26 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland gab der Shanghai Composite schlussendlich um 0,07 Prozent auf 4.082,98 Zähler ab.
Der Hang Seng in Hongkong wies daneben ein Minus von 1,17 Prozent auf 26.149,31 Einheiten aus.
Die Börsen in Fernost zeigten sich am Donnerstag leichter. Impulse von der Wall Street blieben aus, was in Japan weitere Gewinnmitnahmen nach dem starken Wochenauftakt begünstigte.
Belastend wirkten zudem die zuletzt verschärften Spannungen zwischen Japan und China. China hatte zunächst Exportkontrollen für bestimmte Güter nach Japan verhängt und inzwischen Untersuchungen zu ausgewählten Importen aus Japan aufgenommen. Im Fokus steht dabei die Chemikalie Dichlorosilan, die insbesondere in der Halbleiterproduktion benötigt wird. Halbleiterwerte gerieten unter Druck.
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