Wacker Chemie: Freie Fahrt dank Goldman Sachs?

11.02.26 06:41 Uhr

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Die Aktie von Wacker Chemie nimmt weiter Kurs auf das Hoch aus dem Jahr 2025. Die dynamische Kursentwicklung wird von einer positiven Branchenstudie weiter angeheizt.

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Im noch recht jungen Börsenjahr 2026 hat die Aktie von Wacker bereits ein zweistelliges Kursplus auf das Parkett gelegt. Das ist umso bemerkenswerter, da die im Januar vorgelegten Eckwerte für 2025 mehr Schatten als Licht präsentierten und die Hoffnungen der Anleger überwiegend auf dem Ausblick für 2026 ruhen, der am 11. März veröffentlicht wird.

Hohe Volatilität

So ganz reibungslos hat das Papier die Jahresperformance demnach auch nicht eingefahren. Vielmehr erforderte es starke Nerven bei den Aktionären: Gestartet zu Jahresbeginn mit rund 70 Euro ging es für die Aktie zunächst bis rund 73,50 Euro nach oben, um dann nur innerhalb weniger Tage wieder bis auf 66/67 Euro zurückzufallen. Ein erneuter Sturm auf die Marke von 73,50 Euro blieb noch erfolglos, bis dann Anfang Februar im dritten Anlauf der Ausbruch gelang und die Aktie bis knapp 77 Euro nach oben kletterte.

Wichtiger Impuls

Nach einer leichten Abkühlung und mit einem Rückgang bis unter 75 Euro erhielt die Aktie durch eine positive Analystenstudie zum Chemiesektor einen weiteren Schub bis über 78 Euro. Zwar sei die Stimmung in der Chemiebranche noch schlecht, allerdings gebe es erste Anzeichen einer Wirtschaftsbelebung zur Verbesserung des Branchenumfelds, schreibt Goldman Sachs.

Fazit

Die Einschätzung der Analysten fällt auf fruchtbaren Boden, denn durch das Investitionspaket des Bundes spekulieren Anleger bereits darauf, dass zyklische Branchen wie die Chemieindustrie wieder bessere Zeiten sehen. Für die Wacker-Aktie war das Timing der Analyse nahezu ideal. Wenngleich sich die hohe Dynamik der Aufwärtsbewegung sukzessive etwas abschwächen dürfte, könnte das nächste Ziel wieder das Hoch aus dem Jahr 2025 bei rund 88 Euro sein.

Vielversprechend ist auch die Chartsituation beim Finanzdienstleister JDC Group, wo zudem ein - möglicher - guter Ausblick für 2026 für den entscheidenden Schub für den Umsatz und für die Aktie sorgen könnte: zum Artikel

Bereits für den guten Newsflow gesorgt hat Pyrum. Nachdem das Unternehmen zuletzt von Fortschritten im Aufbau weiterer Werke berichten konnte, wurde nun auch in Frankreich eine wichtige Hürde genommen: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 10.02.26 um 12:52 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.375 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 07.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

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