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05.04.2019 13:58
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Morgan Stanley zeigt sich von Aktienrally unbeeindruckt: Bärenmarkt 2019 kommt

Wirtschaftslage schwach: Morgan Stanley zeigt sich von Aktienrally unbeeindruckt: Bärenmarkt 2019 kommt | Nachricht | finanzen.net
Wirtschaftslage schwach
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Die Aktienmärkte sind im Rallymodus. Doch Morgan Stanley zeigt sich von der Langlebigkeit des Aufwärtstrends nicht überzeugt - und prognostiziert weiterhin einen Bärenmarkt.
Auch wenn insbesondere am US-Aktienmarkt seit Jahresbeginn die Bullen das Ruder übernommen haben, lässt sich die US-Großbank Morgan Stanley nicht von ihrer grundsätzlich negativen Einschätzung für die Börsen abbringen.

Kursziel unter aktuellem Marktkurs

Mike Wilson, Aktienstratege bei dem Finanzhaus, hält an seiner skeptischen Einschätzung für die kommende Berichtssaison fest. Gegenüber CNBC erklärte der Experte: "Die Rezession bei den Unternehmensgewinnen ist real". Das ist auch der Grund, wieso Wilson sein wenig ambitioniertes Kursziel für den S&P 500 weiter verteidigt: 2.750 Punkte traut der Chefstratege von Morgan Stanley dem Börsenbarometer zum Jahresende zu. Zum aktuellen Niveau wäre dies ein Abschlag von mehr als vier Prozent.

Gewinne werden enttäuschen

Dabei verweist der Experte einmal mehr auf sinkende Unternehmensgewinne. "Das Risiko dabei ist, dass die Rezession bei den Gewinnen Unternehmen dazu veranlasst, sich anders zu verhalten - und dies wird die Wirtschaft weiter verlangsamen", warnt Wilson.

Dabei bekommt der Aktienstratege Unterstützung von seinem Kollegen von JPMorgan. Auch Adam Crisafulli erklärte in einer Mitteilung an Kunden, dass die durchschnittliche Gewinnschätzung für den S&P 500 für 2020 in den vergangenen Wochen von 185 auf 181 bis 182 US-Dollar gefallen ist. Dies impliziere für den S&P 500 einen Wert von rund 2.900 Punkten - "und das sollte vorerst als Obergrenze betrachtet werden".

Fed nicht die Schuldige

Anders als US-Präsident Donald Trump, der die US-Notenbank Federal Reserve immer wieder für die Wachstumsschwäche verantwortlich macht und sogar erklärt hatte, die Fed sei "das einzige Problem, das unsere Wirtschaft hat", sieht der Morgan Stanley-Experte die Währungshüter nicht in der Verantwortung für den Zustand der Wirtschaft. "Der Fehler war nicht die Straffung der Fed im vergangenen Jahr. Der Fehler war… der Zeitpunkt des fiskalpolitischen Stimulus, der die Wirtschaft im vergangenen Jahr überhitzt hat", so der Aktienstratege. Die Fed habe die Zeichen der Zeit erkannt und sei deswegen besorgt. Die Währungshüter wollten nun sicherherstellen, dass die Situation sich nicht in eine Rezession ausweite.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Ilkin Zeferli / Shutterstock.com, Alexey Goosev / Shutterstock.com
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