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01.04.2019 19:05

Wirecard-Manager nimmt seinen Hut - Konzern erklärt seinen Rücktritt

Zusammenhang mit Vorwürfen?: Wirecard-Manager nimmt seinen Hut - Konzern erklärt seinen Rücktritt | Nachricht | finanzen.net
Zusammenhang mit Vorwürfen?
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Wirecard steht auch zum Wochenstart erneut im Fokus. Ein leitender Compliance-Mitarbeiter hat das Unternehmen jetzt verlassen.
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Royston Ng, ein leitender Mitarbeiter von Wirecard im Bereich Compliance in Singapur, hat das Unternehmen verlassen. Das bestätigte der DAX-Konzern am Wochenende. Der Zeitpunkt ist überraschend, steht die Asien-Zentrale von Wirecard doch seit Wochen unter enormem Beschuss durch die "Financial Times", die immer neue Betrugsvorwürfe gegen den Zahlungsdienstleister erhoben hatte.

Konzern nennt die Gründe

Der Weggang des Managers soll aber nicht in Zusammenhang mit dem kürzlich veröffentlichen Untersuchungsbericht der Kanzlei Rajah & Tann stehen, die den Vorwürfen gegen Wirecard in Singapur nachgegangen war. Das teilte eine Unternehmenssprecherin von Wirecard am Wochenende mit. Angaben von Reuters zufolge habe Ng über seinen ehemaligen Arbeitgeber erklären lassen, er nehme seinen Hut, um neue Karrieremöglichkeiten zu verfolgen.

Angesichts der jüngsten Vorwürfe gegen den Konzern im Allgemeinen und speziell gegen die Zentrale in Singapur lässt der Weggang ausgerechnet des Managers, der in der Region für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zuständig war, zumindest aufhorchen. Schließlich hat die britische Zeitung "Financial Times" in Sachen Bilanzbetrug in der jüngsten Vergangenheit immer neue Geschütze aufgefahren. Auch den Namen Royston Ng nannte das Blatt im Zusammenhang mit einem Zwischenbericht der Kanzlei Rajah & Tann. Demnach sei Ng einer der Manager gewesen, der von späteren Whistleblowern über mögliche Unregelmäßigkeiten informiert worden sei.

Klage läuft

In ihrem jüngsten Wirecard-Artikel hatte die FT scharf gegen Partnerfirmen geschossen, mit denen Wirecard im asiatischen Markt zusammenarbeitet. Dabei war insbesondere "ConePay" ins Visier der Journalisten geraten. Anderen Firmen wie Centurion, PayEasy und Maxcone, mit denen die Deutschen auf dem asiatischen Markt zusammenarbeiten, warf die FT Geschäfte im großen Stil mit der Porno- und Glücksspielindustrie vor.

Wirecard selbst hat inzwischen Klage gegen das Blatt und den Autor der kritischen Berichte eingereicht. Der Vorwurf lautet auf "wiederholt falsche Darstellung von vertraulichen Informationen und Betriebsgeheimnissen".

Die Wirecard-Aktie kann sich nach dem Kursrutsch vom Freitag zum Wochenstart wieder etwas erholen und notiert im Mittagshandel rund zwei Prozent fester. Die Verluste aus dem Freitagshandel können trotz der Mitteilung von Konzernseite aber nicht komplett eingefangen werden.

Redaktion finanzen.net

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