finanzen.net
29.11.2019 06:46
Bewerten
(0)

Weidmann: Ratingagenturen müssen Klimarisiken des APP bewerten

Ausfallrisiko von Anleihen: Weidmann: Ratingagenturen müssen Klimarisiken des APP bewerten | Nachricht | finanzen.net
Ausfallrisiko von Anleihen
Die Europäische Zentralbank (EZB) darf nach den Worten von EZB-Ratsmitglied Jens Weidmann zwar nicht explizit klimapolitische Ziele verfolgen, sie ist aber bei ihren geldpolitischen Anleihekäufen selbst nicht von Klimarisiken frei.
"Gerade bei längeren Laufzeiten könnten Klimaaspekte das Ausfallrisiko von Unternehmensanleihen beeinflussen", sagte Weidmann laut veröffentlichtem Redetext in Berlin.

Sofern quantifizierbar, sollten diese Einflüsse bewertet und einbezogen werden. "Hier sind in erster Linie die Ratingagenturen gefordert, ihre Analysewerkzeuge entsprechend weiter auszubauen, um auch klimabezogene Bestimmungsfaktoren des Ausfallrisikos adäquat zu berücksichtigen", fügte Weidmann hinzu.

Laut Weidmann müssen sich die geldpolitischen Wertpapierkäufe der EZB weiterhin nach dem Grundsatz der Marktneutralität richten, was sich aus den Europäischen Verträgen und dem engen Mandat der Geldpolitik ableite. "Eine Geldpolitik, die explizit umweltpolitische Ziele verfolgt, läuft Gefahr, sich zu übernehmen", sagte er.

Der Bundesbank-Präsident forderte zudem, dass auch Banken die finanziellen Risiken aus dem Klimawandel in ihrem Risikomanagement angemessen berücksichtigen müssten. "Sollte dadurch die Finanzierung klimaschädlicher Projekte unattraktiver werden, wäre das ein willkommener Nebeneffekt", sagte er. Die Zentralbanken seien dabei in ihrer Rolle als Bankenaufseher gefragt und arbeiteten zurzeit mit Nachdruck an dem methodisch schwierigen Thema etwaiger Klimastresstests.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Wolfilser / Shutterstock.com

Heute im Fokus

DAX geht höher ins Wochenende -- US-Börsen im Plus -- OPEC+ einigt sich auf weitere Förderkürzung -- OSRAM-Übernahme: ams erreicht Mindestannahmeschwelle -- Commerzbank, Aramco, Swiss Re im Fokus

Fondsskandal könnte für Goldman Sachs glimpflich ausgehen. USA: Arbeitslosenquote sinkt überraschend. thyssenkrupp macht Elevator-Belegschaft vor Verkauf Zugeständnisse. BMW verkauft im November dank China und USA mehr Premiumautos. Uber: Fast 6.000 sexuelle Übergriffe während Fahrten in den USA.
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Was wünschen Sie sich von der Großen Koalition?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
NEL ASAA0B733
Microsoft Corp.870747
Apple Inc.865985
Amazon906866
EVOTEC SE566480
CommerzbankCBK100
Infineon AG623100
BASFBASF11
Allianz840400
Ballard Power Inc.A0RENB
Varta AGA0TGJ5
Deutsche Telekom AG555750