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13.03.2020 06:36

E-Scooter-Fahrer müssen fürs Falschparken zahlen

Bußgeld für E-Scooter-Fahrer: E-Scooter-Fahrer müssen fürs Falschparken zahlen | Nachricht | finanzen.net
Bußgeld für E-Scooter-Fahrer
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Bislang müssen die Elektroroller-Anbieter die Bußgelder fürs Falschparken zahlen, doch ein Anbieter will nun die Fahrer in die Verantwortung ziehen.
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Strafe fürs Falschparken

E-Scooter haben mittlerweile die Großstädte in ganz Deutschland eingenommen und immer häufiger gibt es Beschwerden über unachtsam geparkte Elektroroller. Beim Falschparken werden bisher die Anbieter in die Verantwortung gezogen und müssen die Strafe bezahlen. Der Verleiher Lime will dies nun nicht länger dulden und die Bußgelder an die Nutzer weiterreichen. Künftig will der Anbieter Lime seinen Kunden zur Kasse bitten, wenn diese die E-Scooter nach Gebrauch falsch abstellen. Das Unternehmen kündigte an, alle Bescheide über Verwarn-, Buß- oder Strafgelder an die Nutzer weiterzugeben. Um diese Maßnahme durchsetzen zu können, müssen Kunden künftig per Foto festhalten, dass sie Roller korrekt geparkt haben. Nutzer, die E-Scooter in Deutschland nicht ordnungsgemäß abstellen, müssen je nach Stadt mit einer Strafe von 15 Euro rechnen.

Mehr als 1.200 Anzeigen in nur drei Wochen

Der US-Anbieter Lime machte bisher noch keine Angaben dazu, wie häufig die deutschen Behörden das Unternehmen bisher aufgrund von Verstößen belangt haben. Klar ist jedoch, dass die Anzahl an Verstößen extrem hoch ist. Allein in Berlin-Mitte nahm das Ordnungsamt in den vergangenen drei Wochen mehr als 1.200 Anzeigen wegen falsch abgestellter E-Tretroller auf. In den meisten Fällen zahlt der Anbieter bislang das Bußgeld, doch das könnte sich nun ändern. Denn je nach Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter von E-Scootern können die Anbieter ihre Kunden für Verwarn- und Bußgelder haftbar machen. Der E-Scooter-Anbieter Lime wird diesen Weg nun gehen und Limes Deutschlandchef Jashar Seyfi erklärt in einem Statement: "Als Teil unserer Zusammenarbeit mit den Städten und Behörden möchten wir mit dieser Maßnahme die Arbeit der Ordnungsämter entlasten sowie unsere Nutzer für richtiges Parken sensibilisieren."

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Andrei Bortnikau / Shutterstock.com
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