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17.10.2019 17:30
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Ticketkauf über Viagogo: Wie bekomme ich mein Geld zurück?

Euro am Sonntag-Mailbox: Ticketkauf über Viagogo: Wie bekomme ich mein Geld zurück? | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Mailbox
Sie fragen, wir antworten! Die Redaktion von Euro am Sonntag beantwortet Leseranfragen zu Rechts-, Finanz- und Versicherungsthemen.
€uro am Sonntag
von Maren Lohrer, Euro am Sonntag

Ich habe eine Karte für ein Fußballspiel bei der Onlineplattform Viagogo gekauft. Das Ticket ist aber personalisiert - und zwar nicht auf mich. Gibt es eine Chance, das Geld zurückzubekommen?

€uro am Sonntag: Wer im Internet nach Karten für Fußballspiele, Konzerte oder ähnliche Großveranstaltungen sucht, findet Onlineplattformen wie Viagogo unter den Toptreffern. Diese Plattformen sind jedoch keine Vorverkaufsstellen, auch wenn sie oft den Eindruck erwecken, sondern dort werden lediglich Tickets weiterverkauft. Die Kunden tragen das Risiko, wenn etwas mit den Karten nicht stimmt. So erkennen einige Fußballvereine Tickets, die über Viagogo weiterverkauft wurden, beim Einlass nicht an. Wollen Fans das Spiel sehen, müssen sie sich neue Karten kaufen.

Viagogo steht seit Jahren in der Kritik, auch wegen Wucherpreisen und Betrugsfällen. "Sehr viele Beschwerden, die wir von Verbrauchern bekommen, betreffen Viagogo", sagt Tatjana Halm, Referatsleiterin Markt und Recht bei der Verbraucherzentrale Bayern. Über Viagogo selbst an sein Geld kommen zu wollen, scheint relativ aussichtslos. Einzige Chance: Da das Unternehmen seinen Firmensitz in Genf hat, können Kunden sich an die schweizerische Schlichtungsbehörde für E-Commerce wenden.

Die Verbraucherzentrale Bayern hat bereits gegen Viagogo geklagt. Das Landgericht München I urteilte im Juni 2019, dass Kunden ein Recht auf die Kontaktdaten des Ticketverkäufers haben. Außerdem dürfe Viagogo nicht mehr damit werben, dass alle Tickets gültig sind, so Halm. Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht, Viagogo hat Berufung dagegen eingelegt.

Inzwischen hat auch Google auf die Probleme mit Viagogo reagiert. Seit Mitte Juli 2019 untersagt der Konzern der Onlineticketbörse bezahlte Suchmaschinenplatzierungen.






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Bildquellen: salajean / Shutterstock.com, CTS Eventim AG

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