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18.01.2020 15:05
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Warum man 2020 niemals mit "20" abkürzen sollte

Vorsicht, Betrug!: Warum man 2020 niemals mit "20" abkürzen sollte | Nachricht | finanzen.net
Vorsicht, Betrug!
Das Jahr 2020 hat frisch begonnen und alle müssen sich auf eine neue Schreibweise des Datums umstellen. Aus Gründen der Gemütlichkeit wird die Jahreszahl gerne mit den letzten beiden Ziffern abgekürzt. US-amerikanische Verbraucherschützer raten allerdings davon ab, die Datumsangabe nicht komplett auszuschreiben.
Um Betrügern keine Möglichkeiten zu bieten, weisen Verbraucherschutzbehörden und Polizei in den USA darauf hin, die Jahresangabe 2020 auf Dokumenten immer komplett auszuschreiben und nicht abzukürzen. Kriminelle könnten nämlich schon die geringsten Nachlässigkeiten zu ihren Gunsten nutzen.

Die Manipulation des Datums leicht gemacht

Seit dem ersten Januar befinden wir uns kurz gesagt im Jahr "20". Da die Zahl 20 auch die ersten beiden Ziffern unseres derzeitigen Jahrhunderts darstellt, kann eine zu knappe Schreibweise des Datums leicht um zwei weitere Ziffern ergänzt werden. Es bietet sich somit die Möglichkeit, das Jahr 2020 einfach in ein beliebiges anderes Jahr umzuwandeln. Das öffnet Betrügern Tür und Tor zur Manipulation von Fristen. Laut Ira Rheingold, Geschäftsführerin des Verbands der Verbraucherrechtsanwälte in den USA, könnten beispielsweise Zahlungsversprechen zum 15.01.2020 auf den 15.01.2019 zurückdatiert werden. Demnach wäre die Begleichung der Pflicht seit etwa einem Jahr überfällig. Für Kriminelle winkt nun die Chance, das Geld auf Grundlage der Fälschung einzutreiben. Mittels eines Zahlendrehers in die Zukunft, könnten auch verstrichene Schecks eine erneute Gültigkeit im Jahr 2021 erlangen. Im Grunde lässt sich der Trick von pfiffigen Ganoven auf sämtliche Dokumente ausweiten, bei denen das Datum eine gewisse Relevanz besitzt.
Bisher wurde weder in den USA noch in Deutschland ein handfester Betrugsfall verzeichnet. Den amerikanischen Verbraucherschützern ist es offenbar trotzdem wichtig, vor der möglichen Falle zu warnen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Yulia Grigoryeva / Shutterstock.com

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