Kurzbiografie

Ex-Microsoft-CEO: So wurde Steve Ballmer zu einem der reichsten Menschen der Welt

17.03.23 22:38 Uhr

Steve Ballmer: Vom Microsoft-CEO zum Milliardär | finanzen.net

Steve Ballmer gehört zu den reichsten Menschen der Welt - und hat sein Vermögen selbst erarbeitet. Wie hat er das geschafft?

Werte in diesem Artikel

• Steven Anthony Ballmer wurde 1956 in Detroit geboren
• In Harvard studierte er mit seinem späteren Arbeitgeber Bill Gates
• Dieser ernannte ihn im Jahr 2000 zu seinem Nachfolger

87,7 Milliarden US-Dollar besaß Ex-Microsoft-CEO Steve Ballmer Stand Ende Februar 2023, damit steht er auf Platz neun der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt. Eine Erfolgsgeschichte.

Ballmer lernte Microsoft-Gründer Bill Gates in Harvard kennen

Geboren wurde Steven Anthony Ballmer im März 1956 in Detroit in den USA. Im Alter von 21 Jahren schloss er in Harvard erfolgreich sein Bachelorstudium der Mathematik und Wirtschaftswissenschaften ab, um direkt ins Berufsleben einzusteigen. Nach zwei Jahren bei dem US-amerikanischen Konsumgüterkonzern Procter & Gamble entschied er sich, seine Ausbildung doch fortzusetzen und schrieb sich an der Stanford University Graduate School of Business ein. Dort blieb er jedoch nicht lange, weil schon im Jahr 1980 ein ehemaliger Kommilitone mit einem Stellenangebot auf ihn zukam. Dieser ehemalige Kommilitone war der heute weltberühmte Bill Gates, der erst wenige Jahre zuvor Microsoft gegründet hatte.

Ballmer diversifizierte die Microsoft-Produktpalette und brachte die Xbox auf den Markt

Ballmer brach also sein Studium ab und stieg als dreißigster Mitarbeiter in dem damals noch kleinen Unternehmen ein. Nachdem er eine Zeit lang als Business Manager tätig war, wechselte er unternehmensintern mehrfach den Posten, bis er 1998 in den Vorstand berufen wurde. In der Zwischenzeit hatten die Gründer das Unternehmen zur Aktiengesellschaft umgewandelt - Ballmer ergriff die Chance und hielt von Anfang an acht Prozent der Firmenanteile. Als sein alter Studienfreund Bill Gates im Jahr 2000 schließlich seine Position als CEO aufgab, wurde er CEO des Software-Unternehmens.

Seine Entscheidungsmacht nutzte er, um Microsoft zu diversifizieren - so erschien beispielsweise bereits ein Jahr nach seiner Übernahme als CEO die erste Xbox, die noch heute erfolgreich mit Sonys PlayStation um die Marktführung im Bereich der Spielekonsolen konkurriert. 2009 expandierte Microsoft unter Ballmer mit dem Launch von Bing außerdem in den Bereich der Suchmaschinen, 2011 übernahm der Konzern für 8,5 Milliarden US-Dollar Skype und ging damit in die direkte Konkurrenz zu Apples FaceTime und Googles Voice.

2014 übergab Ballmer den Posten des CEOs an seinen Nachfolger Satya Nadella

Tatsächlich war Ballmers Amtszeit nicht nur von Expansion und Markteintritten geprägt. So musste der damals 53-Jährige Microsoft in den Jahren 2008 und 2009 durch die Finanzkrise steuern, während er gleichzeitig mit dem Rückzug Gates’ aus dem Firmenalltag zum Gesicht des Unternehmens wurde.

Im Jahr 2013 schließlich kündigte Ballmer an, zurückzutreten. Nachdem er in Satya Nadella einen passenden Nachfolger gefunden hatte, beendete Ballmer seine Karriere bei Microsoft im Frühjahr 2014. Zu diesem Zeitpunkt war der Wert der Microsoft-Anteile bereits um ein Vielfaches gestiegen, aber in seinem Wissen um das Potenzial seines Unternehmens behielt Ballmer weiterhin einen Teil seiner Microsoft-Aktien. Das hat sich in Kombination mit seinen weiteren Investitionen als die richtige Entscheidung erwiesen: Während das Vermögen des Ex-Microsoft-CEOs 2014 noch rund 19 Milliarden US-Dollar betrug, war es 2018 schon fast das Doppelte und 2022 verfügte er über mehr als 90 Milliarden US-Dollar.

Was macht der Selfmade-Milliardär mit seinem Geld?

Wie die meisten anderen Multimilliardäre hat auch Steve Ballmer bereits einen Teil seines Vermögens gespendet. Nach Angaben des Wirtschaftsmagazins Forbes hat er seit seinem Firmenaustritt 2014 über zwei Milliarden US-Dollar in einen Fonds gegen Armut gesteckt und 2018 rund 59 Millionen US-Dollar in Social Solutions investiert, die im Bereich Softwareentwicklung unter anderem für Nonprofit-Organisationen tätig sind. Seinem Interesse an Basketball ist der Selfmade-Milliardär ebenfalls direkt nach seinem Firmenaustritt 2014 nachgegangen, indem er für rund zwei Milliarden US-Dollar die Los Angeles Clippers gekauft hat.

Olga Rogler / Redaktion finanzen.net

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