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Langzeitarbeitslosigkeit

Langzeitarbeitslosigkeit
In Deutschland leben derzeit über eine Million Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit. Die Bundesregierung plant bis 2015 mit Lohnzuschüssen die Arbeitgeber dazu zu bewegen Langzeitarbeitlose einzustellen. Gerade bei einfachen Arbeiten könnten Langzeitarbeitslose auch ohne Berufsausbildung wieder einen Fuß in der Arbeitswelt fassen.
07.07.22
ROUNDUP: Bundesregierung will Fördertopf für Langzeitarbeitslose kürzen
BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung will im kommenden Jahr einen Fördertopf für Langzeitarbeitslose kürzen. Wie aus dem im Kabinett beschlossenen Haushaltsentwurf hervorgeht, sind für... mehr
07.07.22
Bundesregierung will Fördertopf für Langzeitarbeitslose kürzen
BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung will im kommenden Jahr einen Fördertopf für Langzeitarbeitslose kürzen. Wie aus dem im Kabinett beschlossenen Haushaltsentwurf hervorgeht, sind für... mehr
10.09.21
Aiwanger will Langzeitarbeitslose in Pflege einsetzen
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Bayerns Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger will Langzeitarbeitslose für soziale Dienste verpflichten. Sie könnten zum Beispiel in der Pflege, in... mehr
29.04.21
ROUNDUP 2: Deutscher Arbeitsmarkt weiter stabil - viele Langzeitarbeitslose
NÜRNBERG (dpa-AFX) - Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich auch im April stabil gezeigt. Die Zahl der Arbeitslosen ist wieder gesunken, im Vergleich zum März um 56 000 auf 2,771 Millionen. mehr
27.01.21
Arbeitsagentur: Langzeitarbeitslosigkeit steigt stark
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland nimmt mit der Corona-Krise erstmals nach fast 20 Jahren wieder deutlich zu. Laut Bundesagentur für Arbeit hat sie sich allein... mehr
24.07.20
WDH/ROUNDUP: Nach Langzeitarbeitslosigkeit schaffen es wenige in regulären Job
(Berichtigt wurde zum einen im 2. Satz "Von den 1,15 Millionen Fällen, in denen Menschen im vergangenen Jahr" statt: "Von den 1,15 Millionen Menschen, die vergangenes Jahr") sowie im 4. mehr
24.07.20
WDH: Nur wenige Langzeitarbeitslose schaffen es in regulären Job
(Berichtigt wurde zum einen im 2. Satz "Von den 1,15 Millionen Fällen, in denen Menschen im vergangenen Jahr" statt: "Von den 1,15 Millionen Menschen, die vergangenes Jahr") sowie im 4. mehr
24.07.20
Nach Langzeitarbeitslosigkeit schaffen es nur wenige in regulären Job
Nur wenige Langzeitarbeitslose schaffen es danach in einen regulären Job. mehr
21.07.20
Studie: Viele Langzeitarbeitslose schaffen Wiedereinstieg
NÜRNBERG (dpa-AFX) - Wenn Langzeitarbeitslose den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt schaffen, dann bleiben sie auch relativ stabil in Beschäftigung. Das ist das Ergebnis einer Studie des... mehr
19.02.20
Eingliederungsmittel für Langzeitarbeitslose nicht ausgeschöpft
BERLIN (dpa-AFX) - Rund ein Fünftel der Mittel für sogenannte Eingliederungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose sind einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr ungenutzt geblieben. mehr

Langzeitarbeitslosigkeit - Ab wann gilt sie?

Langzeitarbeitslose sind nach § 18 SGB Abs. 3 Arbeitslose, die länger als ein Jahr arbeitslos sind. Folgende Zeiten werden dem Zeitraum der Langzeitarbeitslosigkeit nicht angerechnet:

  • Eingliederung in eine Arbeit
  • Zeiten von Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Beschäftigungsverbot aufgrund des Mutterschutzes
  • Betreuung aufsichtsbedürftiger Kinder oder pflegebedürftiger Angehöriger

Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland

In Deutschland soll die Langzeitarbeitslosigkeit bis 2015 um mindestens 30.000 Arbeitslose gesenkt werden. Dies wurde als Ziel im Koalitionsvertrag Ende 2013 festgelegt und wird von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), weiter verfolgt.

Um Langzeitarbeitslosen, welche länger als fünf Jahre arbeitslos, über 35 Jahre und ohne Berufsausbildung sind, einen Job zu vermitteln, soll eine Lohnzuschusszahlung bis zu 75 Prozent erfolgen. Die damit verbundenen "günstigen Arbeitskräfte" könnten es Unternehmen attraktiv machen, Langzeitarbeitslose einzustellen. Der Lohnzuschuss wird von der Bundesagentur für Arbeit (BA) ausgezahlt. Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge sollen Mittel in Höhe von 470 Millionen Euro für die Lohnbezuschussung bereitgestellt werden.

Folgen der Langzeitarbeitslosigkeit und Hartz-IV

Neben den Sozialleistungen, welche vom Staat im Rahmen von Hartz-IV aufgebracht werden, hat die Langzeitarbeitslogikeit weitere Folgen für die Betroffenen.

Eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts hat ergeben, dass Arbeitslose öfter an gesundheitlichen Beschwerden leiden als Menschen mit festem Job. Oft wirke sich die psychische Belastung der Arbeitslosigkeit und die finanzielle Knappheit auf die Gesundheit von Langzeitarbeitlosen aus. Der fehlende Tagesablauf und die Entqualifizierung sind weitere Folgen der Langzeitarbeitslosigkeit.

Bildquelle: Gunnar Pippel / Shutterstock.com
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Oskar

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