Optionsschuldverschreibung

Optionsschuldverschreibung - Definition

Anleihe, die von der Aktiengesellschaft (AG) emittiert wird und zusätzlich ein Recht auf den Bezug von Aktien des Unternehmens verbrieft (Anleihe). Die auch als Warrant Bond bezeichnete Schuldverschreibung beinhaltet also eine Option, d. h. das Recht, aber nicht die Verpflichtung zum Aktienerwerb innerhalb eines definierten Optionszeitraums oder zu einem Optionstermin. Im Gegensatz zur Wandelschuldverschreibung, bei der die Anleihe in eine Aktie umgewandelt wird, kann hier zusätzlich zur Anleihe noch ein Anteilsschein erworben werden. Die Optionsschuldverschreibung ist mit einem Optionsschein ausgestattet, der eigenständig handelbar ist und dessen Wert nach der Black-Scholes-Formel errechnet werden kann. In der Optionsschuldverschreibung ist das Optionsverhältnis, d. h. die Anzahl der zusätzlich erwerbbaren Aktien, und die Optionsfrist bzw. der Optionstermin genannt. Der Optionskurs bestimmt sich nach dem Kurs, zu dem die Aktien bei Optionsausübung erhältlich sind.

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/optionsschuldverschreibung/9

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