Zwangsvollstreckung

Zwangsvollstreckung - Definition

Bei Vorhandensein eines beim zuständigen Amtsgericht zu erlangenden vollstreckbaren Titels in der Zivilprozessordnung (ZPO) geregeltes Verfahren zur zwangsweisen Durchsetzung einer gerichtlichen Entscheidung. Zuletzt durch das 2. Gesetz zur Änderung zwangsvollstreckungsrechtlicher Vorschriften vom 17. 12. 1997 dahin gehend geändert, dass vollstreckbare Titel auch bei einem Gerichtsvollzieher zu erhalten sind. Die Zwangsvollstreckung bei beweglichen Gütern erfolgt durch Pfändung und öffentliche Versteigerung. Die Pfändung wird durch einen Gerichtsvollzieher sichtbar gemacht durch eine amtliche Pfandmarke ("Kuckuck"). Die öffentliche Versteigerung wird im Wege der Zwangsversteigerung vorgenommen.

SCHNELLSUCHE

Ähnliche Begriffe und Ergebnisse

Für wissenschaftliche Arbeiten

Quelle & Zitierlink

Um diese Seite in einer wissenschaftlichen Arbeit als Quelle anzugeben, können Sie folgenden Link verwenden, um sicherzustellen, dass sich der Inhalt des Artikels nicht ändert.

Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/zwangsvollstreckung/9

Versionen dieses Artikels

Falls für diesen Artikel mehrere Versionen verfügbar sind, können Sie eine Version auswählen, die Sie verwenden möchten.

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln