26.02.2019 07:09

Schwedische Northvolt erwägt Zellenproduktion in Deutschland

"Viele mögliche Kunden": Schwedische Northvolt erwägt Zellenproduktion in Deutschland | Nachricht | finanzen.net
"Viele mögliche Kunden"
Folgen
Das schwedische Unternehmen Northvolt denkt über eine Batteriezellenproduktion in Deutschland nach.
Werbung
"Dort sitzen viele mögliche Kunden aus der Autoindustrie, es gibt gut ausgebildete Fachkräfte und renommierte wissenschaftliche Einrichtungen, die eine solche Fabrik als Begleiter unterstützen können", sagte Firmenchef Peter Carlsson der Tageszeitung Die Welt.

Aktuell arbeiten die Skandinavier am Aufbau von Europas größter Fabrik für Lithium-Ionen-Zellen und Elektroauto-Batteriepacks in Skelleftea im Norden Schwedens. Rund 4 Milliarden Euro soll das Werk kosten. Und fast die Hälfte hat Northvolt mittlerweile bei Banken und Investoren eingesammelt, darunter auch bei Siemens, ABB und Vattenfall. "Wir haben eine Finanzierungsrunde über rund 1,6 Milliarden Euro sicher", sagte Firmengründer Carlsson, der von einer Kombination aus Schulden und Eigenkapital spricht.

Mit diesem Geld kann Northvolt die erste Ausbaustufe starten. Ausgelegt ist dieser erste Fabrikteil für eine jährliche Zellproduktion von rund 8 Gigawattstunden (GWh). Nach dem Endausbau 2023 soll die Kapazität dann bei 32 GWh liegen und damit annähernd auf dem Niveau der von US-Elektroautohersteller Tesla geplanten Gigafactory in der Wüste von Nevada.

Carlssons Pläne gehen aber weiter. "Wir sehen den Markt in Europa im Jahr 2025 bei mindestens 200 Gigawattstunden", sagte der Manager. Der Standort in Schweden sei daher nur der Anfang. Fünf bis sieben weitere Fabriken könne er sich vorstellen, verteilt quer über den Kontinent, verkündete Carlsson. Auch Deutschland sei eine Option. "Den Standort Deutschland haben wir auf dem Schirm für die kommenden Jahre." Als frühesten Zeitpunkt nannte Carlsson das Jahr 2024. Voraussetzung sei allerdings eine ausreichende Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien, allen voran aus Wasserkraft.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: serdarcan/iStock
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

Asiens Börsen in Grün -- HOCHTIEF-Mutter ACS steigert Gewinn im ersten Quartal -- Disney verdient mehr als erwartet -- Airbnb mit deutlichem Verlust -- Aurora Cannabis in den roten Zahlen

Lucid Motors deckt sich mit Managern von Intel, Waymo und Co. ein. Podcast-Revolution: Apple will den Markt von hinten aufrollen. WallStreetBets will mithilfe von Blockchain Marktmanipulation bekämpfen. Barrick Gold-CEO rügt Gier der Investoren.

Top-Rankings

Die größten Insolvenzen des Donald Trump
Diese Firmen fuhr Donald Trump gegen die Wand
Die wertvollsten Fußballer der Welt
Welche Spieler sind die teuersten aller Zeiten?
Diese Milliardäre haben keinen Schulabschluss
Damals haben sie die Schule abgebrochen und dennoch sind sie heute Milliardäre.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

DAX 30: Die Gewinner und Verlierer im April 2021
Welche Aktie macht das Rennen?
Die größten Börsencrashs
Die größten Krisen an den Finanzmärkten
Rohstoffe: Die Gewinner und Verlierer im April 2021
Welcher Rohstoff macht das Rennen?
Die zehn größten Übernahmen
Wer legte für wen das meiste Geld auf den Tisch?
Die erfolgreichsten Filme aller Zeiten (Stand März 2021)
Welcher Blockbuster spielte den größten Umsatz aller Zeiten ein?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die dritte Corona-Welle scheint gebrochen. Sollten nun schnell Lockerungen folgen?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln