Aktien Frankfurt Schluss: Dax steigt knapp unter 25.000 Punkte

06.01.26 17:53 Uhr

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der DAX hat am Dienstag seinen Höhenflug zunächst fortgesetzt. Dabei stieg er bis knapp unter die Marke von 25.000 Zählern, wobei ihm die im Dezember hierzulande stärker als erwartet gesunkene Inflation jedoch keinen zusätzlichen Schub verlieh.

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Zeitweise fehlten nur noch rund 30 Punkte, bevor ihm am Nachmittag im Zuge eines abebbenden Schwungs an den US-Börsen die Luft wieder ausging. So schloss der deutsche Leitindex letztlich mit einem nur kleinen Plus von 0,09 Prozent auf 24.892,20 Punkte.

Doch auch wenn der Dax die Hürde von 25.000 Punkte noch nicht überwinden konnte, rechnen Marktexperten damit, dass er sie in dieser Woche erneut in Angriff nehmen wird. "Solche runden Marken sind aus psychologischer Sicht allerdings auch oft eine willkommene Gelegenheit für Gewinnmitnahmen und eine zunächst einsetzende Konsolidierung", kommentierte Christine Romar, zuständig für das Europageschäft bei CMC Markets. Aber auch eine solche wäre ihr zufolge gesund und "eher eine Bestätigung des Ausbruchs aus der monatelangen Seitwärtsspanne des vergangenen zweiten Börsenhalbjahres".

Der MDAX der mittelgroßen Werte legte am Dienstag um 0,69 Prozent auf 31.670,42 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50, der seinen Rekordlauf wie der Dax fortsetzte, gewann 0,14 Prozent. Außerhalb des Euroraums erreichten auch der Schweizer SMI und der britische FTSE 100 neue Bestmarken und beendeten den Tag im Plus.

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In den USA wurden zum europäischen Börsenschluss moderate Gewinne verbucht, auch wenn es dem Dow Jones Industrial dabei gelang, an seine Rekordrally anzuknüpfen. Bereits tags zuvor hatte der wohl bekannteste Wall-Street-Index seinen Höchststand vom Dezember überstiegen. Nun ging es noch ein paar Punkte weiter nach oben.

Der Angriff der USA auf Venezuela verunsichert die Weltbörsen derzeit nicht. Vielmehr setzen Anleger auf Ölwerte, die von einem möglichen Wiederaufbau der venezolanischen Ölindustrie profitieren könnten. Auf der anderen Seite wird aber auch auf sinkende Ölpreise gehofft, da dies gut für die Weltwirtschaft wäre, den Inflationsdruck mindern dürfte und weitere Zinssenkungen bedeuten könnte./ck/jha/

Bildquellen: Maksim Kabakou / Shutterstock.com

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