Brenntag: Kommt die Aufholjagd?
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Heimlich, still und leise hat die Brenntag-Aktie den abwärts gerichteten Trendkanal nach oben verlassen. Selbst Geopolitik und negative Analystenstimmen scheinen aktuell kein Hindernis zu sein.
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Im Börsenjahr 2025 gab es für Brenntag-Aktionäre wenig Grund zur Freude: Während der DAX um über 20 Prozent zulegte, sank der Brenntag-Kurs um rund 15 Prozent. Aktuell jedoch geht es für die Aktie wieder aufwärts. So gelang es zuletzt, den Abwärtstrend im Jahreschart nach oben zu durchbrechen.
Kühne hilft
Gemessen am 52-Wochenhoch bei rund 68 Euro im März 2025 bewegte sich die Aktie bis Mitte Dezember in einem abwärts gerichteten Trendkanal. Anfang Dezember gab es erste Anzeichen für einen Trendbruch, wie an dieser Stelle berichtet. Begleitet wurde diese Entwicklung von der Nachricht, dass Unternehmer und Investor Klaus-Michael Kühne seine Beteiligung an Brenntag auf rund 20 Prozent (zuvor rund 15 Prozent) aufgestockt hat.
Blick auf die 200-Tage-Linie
Mitte Dezember gelang dann der Trendbruch, der in den Tagen danach auch technisch bestätigt wurde. Damit hat das Papier zunächst Potenzial bis rund 53,50 Euro. Hier verläuft nicht nur die wichtige 200-Tage-Linie, sondern hier befindet sich auch das Zwischentief vom April 2025. Gelingt es, die 200-Tage-Linie zu überwinden, dürfte der Weg sukzessive bis 62 Euro frei sein.
Fazit
Neben der Charttechnik profitiert Brenntag als zyklische Aktie auch von der Hoffnung auf eine konjunkturelle Verbesserung in Deutschland. Da sich das Papier von den erneuten Spannungen zwischen den USA und dem Iran ebenso wenig beeindrucken lässt wie von verhaltenen Analystenkommentaren, dürfte sich die Kurserholung weiter fortsetzen.
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