Mit my-si zum Triple in der Geldanlage: Nachhaltig, renditestark, sozial. Ihr Robo Advisor für Vermögen und eine bessere Welt: my-si-w-
12.04.2021 22:32

NIO-, Xpeng-Aktien & Co. unter Druck: Abwärtsspirale oder Einstiegschance?

Chinesische EV-Aktien: NIO-, Xpeng-Aktien & Co. unter Druck: Abwärtsspirale oder Einstiegschance? | Nachricht | finanzen.net
Chinesische EV-Aktien
Folgen
Der EV-Markt boomt, doch für die Aktien von einigen chinesische Elektroauto-Startups wie NIO und Xpeng weist der Trend derzeit abwärts - und das obwohl sich Wall Street-Analysten sehr zuversichtlich zeigen und ihre Kursziele anheben. Sind die Aktien bereits zu teuer geworden, oder bietet sich aktuell eine gute Einstiegschance?
Werbung
• NIO-, Xpeng- und Li Auto-Aktien 2020 stark - 2021 mit negativer Tendenz
• Chipmangel und andere Probleme belasten die Autobauer
• Analysten dennoch optimistisch für die drei Titel


NIO-, Xpeng- und Li Auto-Aktien im Fokus

Die NIO-Aktie verbuchte im vergangenen Jahr an der NYSE einen kräftigen Zuwachs von rund 1.100 Prozent. Seit Jahresbeginn sind die Papiere jedoch um 21,79 Prozent auf 38,12 US-Dollar gefallen. Für die Titel des Konkurrenten Xpeng ging es im Jahr 2020 um rund 100 Prozent hoch - im neuen Jahr verbucht die Xpeng-Aktie dagegen ein Minus von 19,47 Prozent und notiert derzeit bei 34,49 US-Dollar. Li Auto-Aktien konnten an der NASDAQ seit August 2020 bis zum Jahresende um rund 80 Prozent zulegen, fielen seit Jahresbeginn allerdings um 21,05 Prozent auf 22,76 US-Dollar (Stand: Schlusskurse vom 09.04.2021).

Dabei hätte die vergangene Woche, wie Barron’s berichtet, eine gute für alle EV-Aktien sein sollen. Teslas Anfang April bekanntgegebene Auslieferungszahlen für das erste Quartal übertrafen die Erwartungen der Analysten und sollte eigentlich gezeigt haben, dass die Nachfrage nach Elektroautos nach wie vor stark ist und der Chipmangel womöglich weniger problematisch ist als befürchtet. Zwar kam es laut Barron’s zum Anfang der vergangenen Woche im Sektor zu Zuwächsen, diese haben jedoch schnell wieder nachgelassen. Zudem habe ein von Li Auto angekündigter Verkauf von Wandelanleihen dazu geführt, dass es zur Wochenmitte für alle drei Aktien nach unten ging - und auch auf Wochensicht blieben die Vorzeichen rot.

Chipmangel und weitere Probleme belasten NIO & Co.

Belastend für die Aktien der chinesischen E-Autobauer dürften zum einen höhere Zinssätze wirken, die die Bewertungen vieler wachstumsstarker Aktien beeinträchtigen, berichtet Barron‘s.

Ein weiteres Problem sei der Mangel an Chips. "Die globale Halbleiterindustrie wurde von einer Pandemie erwischt, als sie dabei war eine neue Chip-Generation hochzufahren, während eine alte heruntergefahren wurde", so Barron‘s. Als Folge daraus haben einige Autobauer ihre Werke zeitweise geschlossen, in der Hoffnung, dass der Engpass bald wieder behoben sein wird. So hatte auch NIO Ende März verkündet sein Werk in Hefei aufgrund des Chip-Mangels für fünf Tage zu schließen und warnte, wie Investor’s Business Daily berichtet, dass das Unternehmen sein Produktionsziel von 7.500 Fahrzeugen für das zweite Quartal aufgrund der globalen Chip-Knappheit möglicherweise verfehlen könnte. "Wir haben immer noch Schwierigkeiten, unser Produktionsziel zu erreichen", zitiert Investor’s Business Daily NIO-CEO William Li. "Das Problem bleibt im zweiten Quartal schwierig, aber es wird sich nur kurzfristig auf unsere Produktion auswirken", fügte Li hinzu.

Ein weiteres Problem seien Barron’s zufolge Kapitalerhöhungen, wie die von QuantumScape oder Li Auto. So reichte der amerikanische Batterie-Entwickler QuantumScape, an dem VW und Bill Gates beteiligt sind, am 23. März bei der US-Börsenaufsicht SEC Unterlagen für eine Kapitalerhöhung ein. Am selben Tag fiel die QuantumScape-Aktie an der NYSE zeitweise zweistellig zurück. Anlegern gefällt es natürlich nicht, wenn ihre Anteile mit neuen Aktien verwässert werden. Darüber hinaus sei eine Kapitalerhöhung "ein kleines Signal dafür, dass die Unternehmensleitung mit dem aktuellen Aktienkurs zufrieden ist", da Managementteams - genau wie Investoren - ihre Aktien nicht gerne günstig verkauften.

Auch die Konkurrenz, allen voran Tesla, könnte zum Problem für chinesische Elektroautobauer wie NIO & Co. werden, denn Teslas starke Auslieferungszahlen verheißen nicht nur Gutes: Einen Teil seines Erfolgs habe der US-Elektroautopionier Barron’s zufolge auch den starken Verkaufszahlen seines neuen in China gebauten Model Y zu verdanken.

Ein weiterer Aspekt sei, dass in den USA notierte chinesische Aktien durch Bedenken belastet würden, dass sie von den US-amerikanischen Börsen gestrichen werden könnten, da die SEC mit der Finanzprüfung ausländischer Unternehmen beginne, berichtet Forbes.

Analysten dennoch optimistisch

Abgesehen von den Bedenken im Zusammenhang mit einem Delisting der chinesischen E-Autohersteller erachte man bei Forbes die chinesischen EV-Aktien auf dem aktuellen Niveau als "relativ gute Wetten". Der Markt für Elektrofahrzeuge in China sei riesig: Die Auslieferungen im vergangenen Jahr haben sich auf rund 1,3 Millionen Fahrzeige belaufen und der Absatz werde in diesem Jahr voraussichtlich um mehr als 50 Prozent wachsen. Zudem seien einheimische Autohersteller wie NIO, Xpeng und Li Auto laut Forbes "aufgrund ihrer tieferen Kenntnis der lokalen Märkte, ihrer günstigen Regulierung und ihrer einzigartigen Innovationen für chinesische Verbraucher besser positioniert, um davon zu profitieren".

Und auch die Analysten an der Wall Street zeigen sich zuversichtlich für die chinesischen EV-Aktien und haben die Kursziele sowohl für NIO als auch für Xpeng und Li Auto in diesem Jahr angehoben. Wie Barron’s berichtet, liegt das durchschnittliche Analystenziel für die NIO-Aktie jetzt bei 61 US-Dollar, was einem Aufschlag von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspreche. Damit messen die Analysten der NIO-Aktie ein Aufwärtspotenzial von rund 61 Prozent, verglichen mit dem aktuellen Stand von 38,12 US-Dollar, bei (Schlusskurs vom 09.04.2021). Die Kursziele für die Xpeng- und Li Auto-Aktien seien dagegen weniger dramatisch gestiegen, dennoch implizierten die durchschnittlichen Analystenziele für die beiden Papiere Gewinne von etwa 50 respektive 60 Prozent, berichtet Barron’s.

Solch hohe Erwartungen an die Aktienperformance seien an der Wall Street nicht üblich - der durchschnittliche implizite Gewinn für Titel im Dow Jones liege normalerweise bei weniger als 10 Prozent. Zudem seien mehr als 70 Prozent der Bewertungen der drei Titel ein Kauf-Rating, während das durchschnittliche Buy-Rating-Verhältnis für Aktien des S&P 500 und des Dow Jones laut Barron’s bei weniger als 60 Prozent liege. Die Analysten scheinen also wirklich bullish für die drei chinesischen EV-Aktien - obwohl Anleger sie derzeit abstrafen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: helloabc / Shutterstock.com, Andy Feng / Shutterstock.com

Nachrichten zu Xpeng

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Xpeng

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
Keine Analysen gefunden.
mehr Analysen

Jetzt kostenlos anmelden!

Quartalsberichte lesen fast so einfach wie Auto fahren. Wenn das Material in Ordnung ist, muss der Fahrer nur den Schlüssel rumdrehen, Gas geben und auf sein Umfeld achten. Im Trading-Seminar heute live ab 18 Uhr, zeigt Ihnen ein Profi, wie Sie Quartalszahlen für Ihr Portfolio nutzen können.

Jetzt kostenlos anmelden!
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Xpeng Peer Group News

Keine Nachrichten gefunden.

Heute im Fokus

DAX im Plus -- Conti passt Prognose an -- VW mit Gewinnsprung -- Fresenius mit solidem Quartal -- Zalando hebt Ausblick an und kauft Aktien zurück -- FMC, Evonik, Henkel, PayPal, Uber im Fokus

HeidelbergCement bleibt zuversichtlich für das Gesamtjahr. ElringKlinger mit deutlichem Plus beim Gewinn. Jeff Bezos verkauft Amazon-Aktien im Milliardenwert. Microsoft bietet Datenverarbeitung in Europa an. Nintendo verzeichnet starkes Jahr dank Switch-Konsole. Infineon verbreitert Lieferantenbasis für Siliziumkarbid. AB InBev startet besser ins Jahr als gedacht.

Top-Rankings

Die teuersten Scheidungen aller Zeiten
Diese Menschen kommt das Liebes-Aus teuer zu stehen
Die größten Staatspleiten
Welche Länder haben am häufigsten Bankrott anmelden müssen?
MDAX: Die Gewinner und Verlierer im April 2021
Welche Aktie macht das Rennen?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

DAX 30: Die Gewinner und Verlierer im April 2021
Welche Aktie macht das Rennen?
Die größten Börsencrashs
Die größten Krisen an den Finanzmärkten
Rohstoffe: Die Gewinner und Verlierer im April 2021
Welcher Rohstoff macht das Rennen?
Die zehn größten Übernahmen
Wer legte für wen das meiste Geld auf den Tisch?
Die erfolgreichsten Filme aller Zeiten (Stand März 2021)
Welcher Blockbuster spielte den größten Umsatz aller Zeiten ein?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Sorge vor der steigenden Inflation wächst; mit welchen Assets Klassen versuchen Sie Ihr Depot zu diversifizieren?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln