finanzen.net
++ Die Nominierten für die German Fund Champions 2021 stehen fest +++ f-fex AG und finanzen.net vergeben erneut die beliebten GFC-Awards! Jetzt mehr erfahren ++
16.10.2018 20:14

Analyst rechnet mit "Panik"-Ereignis: Anleger sollten 2019 keine Aktien halten

Crash voraus?: Analyst rechnet mit "Panik"-Ereignis: Anleger sollten 2019 keine Aktien halten | Nachricht | finanzen.net
Crash voraus?
Folgen
Nach dem Kursrutsch in der vergangenen Woche sahen viele Experten schon den Bärenmarkt kommen. Doch der Abwärtstrend war nicht von Dauer. Ein Analyst warnt nun davor, wieder zur Tagesordnung überzugehen und prophezeit ein "großes Panik-Ereignis".
Werbung
Yves Lamoureux, Präsident und Makroökon bei Lamoureux & Co., glaubt langfristig an eine positive Entwicklung des US-Leitindex Dow Jones.

Dow mit Kurs auf 40.000 Punkte

So traut er dem Börsenbarometer einen Sprung bis auf 40.000 Punkte zu - aktuell wird der Dow bei über 25.000 Punkten gehandelt. "Anleger sollten sich aber nicht zu früh freuen", warnt der Experte. Denn bevor der Leitindex der USA Kurs auf die 40.000-Punkte-Marke nimmt, müssen Anleger zunächst durch ein tiefes Tal gehen und eine massiven Kurseinbruch verkraften.

Panik-Ereignis voraus?

Denn glaubt man Lamoureux, steht ein massiver Aktiencrash bereits vor der Tür. "Wir sehen, dass derzeit ein großes Panik-Ereignis Gestalt annimmt, das sich im kommenden Jahr fortsetzen wird. Das Abschmelzen, das wir vorhergesagt haben, ist eingetroffen, so der Analyst weiter. Für Investoren hat Lamoureux daher einen ganz klaren Rat: "Die meisten Anleger sollten 2019 keine Aktien mehr besitzen".

Falls doch, werden sie Teil eines Kursrutsches, den der Makroökonom vorhersagt: 2019 wird der Aktienmarkt rund ein Drittel seines Wertes verlieren, erklärt er gegenüber Marketwatch. Dieser Crash werde einen massiven Wertverlust bei Finanzanlegern hervorrufen, warnt der Analyst weiter.

Nach dem Crash ist vor der Rally

Doch nach dem massiven Einbruch am Aktienmarkt rechnet Lamoureux mit einem ebenso deutlichen Kursanstieg in Folge, der den Dow Jones Industrial bis auf 40.000 Punkte treiben wird. "Die Fed wird vermutlich schon früh im Jahr 2020 in die Bresche springen und Aktien kaufen".

Die US-Notenbank Federal Reserve hat zum aktuellen Zeitpunkt keine Legitimation zum Kauf von Aktien und ist derzeit in Anlehen und hypothekenbezogenen Anlagen investiert. Doch einige Experten raten bereits seit längerem zu einem Umdenken. So hatte kürzlich Olivier Blanchard, der frühere Chefökonom des IMF, als Maßnahme zur Bekämpfung der nächsten Rezession die Idee ins Spiel gebracht, die US-amerikanischen Währungshüter sollten Aktien erwerben dürfen. Unterstützung bekam der Experte von Eric Rosengren, Präsident der Bostoner Fed: Auch er hält im Krisenfall entsprechende Stützungsmaßnahmen für wünschenswert.

Doch zuvor müsste der Aktienkauf durch die Fed legitimiert werden, aktuell ist den US-Währungshütern - anders als etwa ihren Kollegen von der japanischen Notenbank - untersagt, Devisenreserven für Aktienkäufe aufzuwenden. Sollte sich dies ändern, könnte die Fed insbesondere eine bessere Verzinsung ihres Investments im Vergleich zu Anleihen erreichen: Dividenden könnten direkt weiterinvestiert werden.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: bluecrayola / Shutterstock.com, Richard Drew/AP

Jetzt kostenlos anmelden!

Wie Sie finanzielle Freiheit erreichen können, zeigen Ihnen zwei Börsenprofis im Experten-Seminar am heute um 18 Uhr!

Jetzt kostenlos anmelden!
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!
Werbung

Heute im Fokus

DAX gibt ab -- Asiens Börsen tiefrot -- HELLA fährt im 1. Quartal Verlust ein -- Perring ist weiter short bei GRENKE -- Telefonica Deutschland startet 5G Anfang Oktober -- SNP im Fokus

Delta will wohl 40 Airbus-Auslieferungen verschieben. Bitkom: EU könnte mit Krypto-Ideen weltweiter Vorreiter sein. Tesla-Kunden klagen über Netzwerkstörung - Aktie weiter unter Druck. Hensoldt-IPO: Hensoldt gibt Aktien am unteren Rand der Spanne aus. JPMorgan vor Zahlung von einer Milliarde Dollar wegen Marktmanipulation. Tiktok kämpft vor Gericht gegen App-Verbot in den USA.

Umfrage

Wie zufrieden sind Sie mit den staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
TeslaA1CX3T
NEL ASAA0B733
BioNTechA2PSR2
Apple Inc.865985
NikolaA2P4A9
Deutsche Bank AG514000
Amazon906866
Daimler AG710000
Allianz840400
BayerBAY001
Microsoft Corp.870747
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Deutsche Telekom AG555750
Lufthansa AG823212
XiaomiA2JNY1