DEWB: Einstieg mit hohem Discount
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In einem schwierigen Marktumfeld sind der DEWB in den letzten Jahren keine größeren Exits gelungen. Die Aktie hat stark gelitten, doch die vorhandene Substanz und der hohe Bewertungsabschlag machen den Titel spekulativ interessant.
Nach einem Boom bis zum Jahr 2021 ist im FinTech-Sektor eine Konsolidierungsphase gestartet, die tendenziell bis heute noch anhält. Die Aktie der Beteiligungsgesellschaft DEWB hat in diesem Umfeld deutlich gelitten, denn größere Exits zu attraktiven Konditionen waren seitdem kaum möglich, stattdessen sind zum Teil Abschreibungen auf Beteiligungen notwendig geworden. So auch im Jahresabschluss für 2025 auf aifinyo, einen Spezialisten für alternative Finanzierungen, dessen Anteil wegen einer unterplanmäßigen Entwicklung der Gesellschaft um 3,5 Mio. Euro abgewertet wurde. Dementsprechend ist bei DEWB nun für 2025 ein Jahresverlust von ca. 5,4 Mio. Euro zu erwarten.
Hoher Discount
Dennoch beträgt das Eigenkapital der Beteiligungsgesellschaft auch nach dieser Wertkorrektur noch 4,75 Euro je Aktie. Der Kurs ist hingegen inzwischen auf nur noch 2,71 Euro (Schlusskurs Xetra vom 17.02.) gefallen, was einem hohen Abschlag auf den Buchwert von über 40 Prozent entspricht.
Starke Substanz
Und das, obwohl der Buchwert von DEWB durchaus mit einer starken Substanz unterlegt ist, denn die beiden mit Abstand wichtigsten Beteiligungen, der Assetmanager LAIQON und der Betreiber einer Plattform für alternative Investments, Stableton, haben sich im letzten Jahr gut entwickelt. Auch die Perspektiven für 2026 sind bei beiden verheißungsvoll. Vor allem die bereits börsennotierte Gesellschaft LAIQON wächst aktuell mit hohem Tempo und hat nach einer langen Investitionsphase mit operativen Verlusten für die laufende Periode ein starkes Umsatzwachstum auf 53 bis 58 Mio. Euro sowie den Sprung in die operative Gewinnzone mit einem EBITDA von 4,5 bis 7,5 Mio. Euro angekündigt.
DEWB würde stark profitieren
Die Verlustphase hat die Aktie von LAIQON stark belastet, jetzt besteht aber die Chance auf eine Neubewertung an der Börse. Wegen des hohen Anteils von DEWB – die Beteiligungsgesellschaft hält 14,8 Prozent der Aktien – würde das auch positiv auf die DEWB-Aktie abfärben, das war in der Vergangenheit in Phasen mit einer Kurserholung bei LAIQON immer wieder zu beobachten. Der hohe Discount, mit dem DEWB aktuell zum Buchwert notiert, stellt für dieses Szenario eine attraktive Spekulationsgrundlage dar.
Vielversprechend stellt sich auch die Lage bei Gesco dar. Die Aktie folgte zuletzt einem leichten Aufwärtstrend und lockt ebenfalls mit einer ausgesprochen niedrigen Bewertung, in der sich die Konjunkturflaute der letzten Jahre widerspiegelt. Sollte sich die Industriekonjunktur, wie zuletzt verstärkt angedeutet, tatsächlich erholen, dürfte Gesco davon deutlich profitieren – was in der Aktie noch nicht eingepreist ist: zum Artikel
Überzeugendes gibt es auch von dem Softwarespezialisten B+S Banksysteme, der mit seinen Halbjahreszahlen zu gefallen weiß. Bei zweistelligem Wachstum und einer zweistelligen Marge bietet die niedrige Bewertung hier viel Kursfantasie: zum Artikel
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