GESCO: Jetzt ist alles bereit
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Die jüngste moderate Revision des Gewinnziels für 2025 hat die Aktie von GESCO gut weggesteckt. Der Blick richtet sich nach vorne – und die Chancen scheinen derzeit klar zu überwiegen.
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Das letzte Jahr war noch einmal schwierig für GESCO. Insbesondere im Schlussquartal war die Nachfrage überraschend schwach, worauf das Management die Gewinnprognose für 2025 im letzten November von 13 bis 17 auf 9 bis 12 Mio. Euro reduzieren musste. Kürzlich erfolgte dann eine weitere kleine Abwärtsrevision auf 7 bis 10 Mio. Euro. Zwar hat die Mittelstandsholding operativ nach vorläufigen Berechnungen eher am oberen Ende der Spanne von 9 bis 12 Mio. Euro abgeschlossen, aber die Insolvenz einer Gesellschaft, die aus dem Verkauf von zwei Bereichen an eine Private-Equity-Gesellschaft zum Jahreswechsel 2024/25 hervorgegangen war, hat das Ergebnis deutlich belastet. Denn GESCO hatte im Zuge der Transaktion ein Darlehen über 6,3 Mio. Euro gewährt, das nun voraussichtlich voll abgeschrieben werden muss, wobei Steuerersparnisse den negativen Effekt etwas abmildern.
Bereit für eine Erholung
Die Aktie hat auf diese Meldung aber nur kurz gewackelt und insgesamt nicht mehr nachgegeben. Es sieht so aus, dass in den letzten Monaten ein solider Boden gefunden wurde und nun alles bereit ist für eine Erholung.
Rückenwind von der Konjunktur?
Dafür gibt es durchaus gute Gründe. Denn das Unternehmen treibt seit dem letzten Jahr mit dem Programm „GESCO Business System“ die weitere Professionalisierung der Strukturen voran, was in diesem Jahr zu spürbaren Verbesserungen führen sollte. Darüber hinaus haben sich in den letzten Monaten die Anzeichen verdichtet, dass sich die Industriekonjunktur in Deutschland endlich etwas beleben könnte. Die Rezession war der Hauptbelastungsfaktor für GESCO in den letzten Jahren, jetzt besteht damit endlich die Chance auf Rückenwind.
Erholung nicht eingepreist
Dieses Szenario ist bei der Aktie nicht eingepreist, das Konsens-Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2026 beträgt aktuell (Stand 17.02.) lediglich 10,4 zum Kurs von 15,30 Euro. Da besteht reichlich Luft nach oben, wenn die Gewinnentwicklung Fahrt aufnimmt. Das Hauptrisiko dabei ist, dass die Industriekonjunktur auch 2026 wieder enttäuscht. Im Moment scheint das aber zumindest der unwahrscheinlichere Verlauf.
Überzeugendes gibt es auch von dem Softwarespezialisten B+S Banksysteme, der mit seinen Halbjahreszahlen zu gefallen weiß. Bei zweistelligem Wachstum und einer zweistelligen Marge bietet die niedrige Bewertung hier viel Kursfantasie: zum Artikel
Ein Unternehmen, bei dem die Nachfrage bereits seit dem vergangenen Jahr massiv ansteigt, ist 2G Energy. Hier fiel der Auftragseingang 2025 sehr stark aus, was auf eine Phase starken Wachstums hindeutet, sowohl 2026 als auch in den Folgejahren: zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 16.02.26 um 16:27 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.438 Prozent oder 14,3 Prozent p.a. (Stand: 14.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
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