Eckert und Ziegler: Brisante Konstellation
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Die Aktie von Eckert & Ziegler testet erneut das Jahrestief aus dem Vorjahr getestet. Dass die Geschäftsziele für 2025 erreicht wurden, spielt derzeit offensichtlich nur eine untergeordnete Rolle.
Werte in diesem Artikel
Die Aktie von Eckert & Ziegler stand zuletzt erneut unter Druck. Die Ende Januar vorgelegten Vorabzahlen für das Geschäftsjahr 2025, mit denen die Gerüchte über eine mögliche Gewinnwarnung des Medizintechnikanbieters entkräftet wurden, wirkten nur kurzzeitig positiv. Das Papier bewegt sich derzeit in der Nähe der Unterstützung im Bereich um 14,40 bis 14,50 Euro, die sich bereits Anfang Januar und Ende Dezember 2025 als wichtiger Rettungsanker erwies.
Ausblick am 26. März
Nachdem das Unternehmen im Dezember 2025 bekanntgab, dass der zum Jahresende auslaufende Vertrag von Vorstandsmitglied Frank Yeager nicht verlängert wird, schossen die Spekulationen ins Kraut. Yeager verantwortete den Geschäftsbereich Isotope Products, der zuletzt etwas schwächelte. Die vorläufigen Zahlen zeigten zwar eine Zielerreichung für das abgelaufene Jahr, wie genau es bei Eckert & Ziegler weitergeht, erfahren Anleger jedoch erst Ende März.
Analyse der Charttechnik
Somit dürfte zunächst die Charttechnik das Geschehen dominieren, wobei sich die Lage derzeit kompliziert darstellt. Sollte die besagte Unterstützung bei 14,40 bis 14,50 Euro nicht halten, droht weiteres technisches Ungemach. Der nächste Halt ließe sich in diesem Fall erst wieder bei rund 13,40 Euro finden. Im Dreijahreschart zeigt sich an dieser Stelle eine solide Unterstützung, die bereits im Jahr 2024 mehrmals erfolgreich verteidigt werden konnte. Der kurze Zwischenspurt von Mitte Januar, der die Aktie bis auf rund 16,50 Euro führte, ist indes vollständig verpufft.
Fazit
Die Aktie kämpft aktuell mit einer entscheidenden Unterstützung. Hält diese Marke nicht, besteht zunächst weiteres Abwärtspotenzial. Kann die Zone jedoch verteidigt werden, dürfte dies zumindest kurzfristig Raum für eine technische Erholung bieten. Unter fundamentalen Gesichtspunkten könnte die Vorlage der finalen Geschäftszahlen 2025 inklusive des Ausblicks auf 2026 zum Game-Changer für den Kurs werden. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass Umsatz und Ertrag im Jahr 2026 gesteigert werden können und die Erwartungen der Anleger erfüllen.
Deutlich besser sind die Perspektiven für 2G. Das Unternehmen verzeichnet bereits einen sehr lebhaften Auftragseingang und steht vor einer Phase starken Wachstums, sowohl 2026 als auch in den Folgejahren: zum Artikel
Einen Blick wert könnte auch die Aktie von NAGA sein. Nachdem das Unternehmen 2025 in Summe unter den ursprünglichen Erwartungen geblieben ist, dürften sich die seit 2024 umgesetzten Wachstumsmaßnahmen nun endlich spürbar auf die Wachstums- und vor allem Ertragsdynamik auswirken. Für die Aktie verspricht das ein sehr großes Erholungspotenzial: zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 13.02.26 um 13:07 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.375 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 07.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
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