flatexDEGIRO: Ist das Schlimmste jetzt vorüber?

25.02.26 07:14 Uhr

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Die Aktie von flatexDEGIRO ist auch ein Opfer der KI-Angst. Analysten bleiben trotzdem überwiegend positiv gestimmt – und technisch hat die Aktie einen überkauften in einen überverkauften Zustand gewandelt.

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Wir hatten frühzeitig darauf hingewiesen, dass bei der Aktie von flatexDEGIRO die Konsolidierungsgefahr zunimmt. Allerdings zu früh, nämlich bei einem Kurs von ca. 33 Euro im letzten Oktober und damit vor dem letzten Schub, der die Aktie bis auf 43 Euro Anfang Februar getrieben hat.

Absturz nach überkaufter Lage

Da war die Aktie dann aber endgültig stark überkauft mit einem Relative-Stärke-Index deutlich im roten Bereich. Im Anschluss hat sich das Bild radikal gewandelt, der Titel ist regelrecht abgestürzt. Ein zentraler Treiber war dabei die große Angst vor KI-Lösungen, die auch den Brokeragemarkt kräftig durchschütteln könnten.

Prognose nicht sehr ambitioniert

Auch der Ausblick für 2026 hat die Anleger nicht richtig überzeugt. Nach kräftigen Zuwächsen im letzten Jahr rechnet das Management vorerst „nur“ mit einer Umsatzsteigerung um 5 bis 10 Prozent sowie einer Gewinnverbesserung um 5 bis 15 Prozent. Da hatten sich einige wohl mehr erhofft. Die Analysten waren nach den Zahlen aber überwiegend positiv gestimmt, zuletzt gab es beispielsweise eine Kaufempfehlung der Deutschen Bank mit einem Kursziel von 43 Euro und die UBS sieht sogar 46,50 Euro als angemessen an.

Charttechnisch angeschlagen

Dem steht ein diffiziles Chartbild gegenüber. Inzwischen ist der Relativ-Stärke-Index zwar im grünen Bereich, was eine überverkaufte Lage andeutet und damit positiv zu werten ist. Der MACD-Indikator befindet sich aber noch voll im Abwärtsmove und zeigt keine Bremsspuren. Dazu passt auch, dass die 200-Tage-Linie relativ widerstandslos nach unten durchbrochen wurde. Hier scheint etwas Vorsicht angesagt, für eine Spekulation auf einen Rebound ist es möglicherweise noch etwas zu früh. Allenfalls eine kleine Anfangstranche scheint vertretbar.

Steil gestiegen ist zuletzt hingegen die Aktie der Beteiligungsgesellschaft DEWB. Dennoch notiert sie noch weit unter ihrem Buchwert. Zusammen mit den operativen Fortschritte der wichtigsten Beteiligungen, die sich 2026 in einem steigenden NAV niederschlagen sollten, lässt das genug Spielraum für weitere Kursgewinne: zum Artikel

Fundamental lohnt sich derzeit der Blick auf Gesco. Denn die sich häufenden positiven konjunkturellen Signale könnten endlich für den lange vermissten operativen Rückenwind sorgen, was auch die sehr moderat bewertete Aktie beflügeln sollte: zum Artikel

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Erstellung am 25.02.26 um 6:54 Uhr.

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