Friedrich Vorwerk: Es könnte eng werden
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Das Hoch aus 2025 rückt in immer weitere Ferne: Die Aktie von Friedrich Vorwerk steht weiter unter Druck und auch technisch spitzt sich die Lage nun zu.
Die Energiewende in Deutschland wird derzeit sogar in Regierungskreisen kontrovers diskutiert. Inwieweit dies technologisch gerechtfertigt ist und ob gegebenenfalls doch noch Brückentechnologien zum Einsatz kommen, ist Sache der Ingenieure. Kaum vorstellbar – und selbst für Energiewende-Kritiker unsinnig – wäre es jedoch, die erreichten Fortschritte wieder zurückzudrehen.
Trendbruch erfolgt
So viel zur Einleitung, denn Vorwerk plant und baut Energienetze nicht nur für erneuerbare Energien. Dennoch drückte die schlechte Stimmung zuletzt auch auf den Aktienkurs. Der steile Aufwärtstrend aus dem Jahr 2025, in dem das Hoch bei gut 106 Euro ausgebildet wurde, ist bereits seit Mitte Januar 2026 gebrochen und mündete dann in eine recht volatile Seitwärtsbewegung.
Druck am Dreieck
Hier fällt nun auf, dass die Ausbrüche über die Marke von 88 Euro sukzessive schwächer ausgefallen sind. Unter Berücksichtigung der Korrektur von September 2025 bis auf rund 64 Euro und dem 2025er-Hoch bei 106 Euro lässt sich mit ein wenig Fantasie im Dreijahreschart bereits die Ausbildung eines symmetrischen Dreiecks erkennen. Derzeit befindet sich der Kurs allerdings an der Unterseite dieses Dreiecks. Marktbedingte Rücksetzer könnten die Formation verletzen.
Fazit
Läuft die Aktie weiter in das Dreieck hinein, könnte es bei Kursen zwischen 84 und 86 Euro zu einem stärkeren Ausbruch – nach oben oder unten kommen. Mit einem dann starken Momentum wäre dies das Signal für eine Long- beziehungsweise Short-Spekulation. Wird die Formation nicht bis zum Ende ausgebildet, droht ein Rückgang bis in den Unterstützungsbereich bei 76/77 Euro. Das wäre gleichbedeutend mit dem Unterschreiten der 200-Tage-Linie, die jetzt bei rund 78 Euro verläuft. Fundamentale Unterstützung könnte von einem positiven Ausblick für das Jahr 2026 kommen. Planmäßig steht dieser am 31. März auf der Agenda. Allerdings befindet sich das Unternehmen im März auf Roadshow in London, so dass eine Vorabprognose nicht auszuschließen ist.
Deutchlich besser sieht es hingegen bei Masterflex aus. Nach einem Plus von rund 50 Prozent im letzten Jahr könnte das Unternehmen - und damit auch die Aktie - nun von der sich abzeichnenden wirtschaftlichen Belebung deutlich profitieren: zum Artikel
Eine erfreuliche Dynamik zeigte zuletzt auch die Aktie von 2G Energy, die sich nun anschickt, das Allzeithoch aus dem letzten Sommer zu knacken. Danach wäre der Weg nach oben frei, was angesichts der sehr dynamischen operativen Entwicklung nicht verwundern dürfte: zum Artikel
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