Friedrich Vorwerk: Hält der Rettungsanker?
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Nach einem erfreulichen Börsenjahr hat die Aktie von Friedrich Vorwerk ihren Aufwärtstrend gebrochen. Technisch sind nun mehrere Szenarien denkbar.
Nach einem starken Start ins Börsenjahr 2026 folgte für Vorwerk rasch die Ernüchterung. Kurz nach dem Anstieg auf rund 88 Euro schaltete die Aktie in den Rückwärtsgang und fiel bis auf 78 Euro zurück. Schwerer als der reine Kursverlust wiegt jedoch das nun veränderte charttechnische Gesamtbild.
Aufwärtstrend gebrochen
Durch den Rückgang hat die Aktie den seit Anfang Januar 2025 intakten Aufwärtskanal nach unten verlassen. Neben diesem deutlichen charttechnischen Dämpfer fällt ein weiterer Aspekt ins Auge: Die Kursrücksetzer setzten bereits mehrere Tage ein, bevor die angespannte geopolitische Lage den deutschen Aktienmarkt insgesamt belastete. Das könnte auf eine anhaltende relative Schwäche hindeuten und spricht zumindest für Vorsicht.
Seitwärts oder abwärts?
In Stein gemeißelt ist dieses Szenario jedoch nicht. Hält die Unterstützung bei rund 77 Euro, könnte sich an den Bruch des Aufwärtstrends eine Seitwärtsbewegung anschließen. In der kurzfristigen Betrachtung deutet sich seit Ende Oktober ohnehin ein Seitwärtskanal an, dessen obere Begrenzung bei 88 Euro und dessen untere bei 77 Euro verläuft.
Fazit
Die weitere Kursentwicklung dürfte nun maßgeblich davon abhängen, ob die Unterstützung im Bereich um 77 Euro verteidigt werden kann. Gelingt dies, wären aus technischer Sicht wieder Kurse bis in den Bereich von 88 Euro möglich. Dem stehen jedoch die Unsicherheiten an den Börsen infolge der fragilen geopolitischen Lage entgegen, die weitere Kursabschläge begünstigen könnten. Zu einem wichtigen Rettungsanker könnte die 200-Tage-Linie werden, die bei gut 75 Euro verläuft und eine zusätzliche Unterstützung darstellt. Insgesamt mahnt die technische Gemengelage derzeit zur Vorsicht.
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