Friedrich Vorwerk: Vorsicht ja, Panik nein.
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Die Aktie von Friedrich Vorwerk hat sich in eine technisch brisante Situation hineinmanövriert. Worauf Anleger nun achten müssen.
Seit über zwei Wochen belastet der Konflikt im Nahen Osten die Börsen weltweit. Investoren bewerten die Lage fast täglich neu und identifizieren, oft mit kurzer Halbwertszeit, Gewinner und Verlierer. Die Aktie von Friedrich Vorwerk zählt aktuell nicht zu den Favoriten. Der stetige Abgabedruck hat das Papier jetzt in eine technisch brisante Situation gebracht.
Trendbruch bestätigt sich
Der im März 2025 gestartete, starke Aufwärtstrend wurde, wie an dieser Stelle bereits erwähnt, im Februar 2026 gebrochen. Dieser Trendbruch hat sich mittlerweile bestätigt. Nach der Konsolidierung im Anschluss an das Hoch aus dem Vorjahr bei gut 104 Euro gelang es der Aktie noch einmal, den Trend kurzzeitig wieder fortzusetzen. Das Comeback bis auf 97 Euro im Januar 2026 erwies sich jedoch nicht als nachhaltig und der Aktie ging sichtbar die Luft aus.
Absteigendes Dreieck
Ausgehend vom Allzeithoch im Oktober 2025 zeigt sich nun eine abwärts gerichtete Trendlinie, die mit der Unterstützung bei 77 Euro ein absteigendes Dreieck bildet. Technisch ist hier – früher oder später – der Ausbruch nach unten eine wahrscheinliche Option. Der nächste Halt im Jahreschart wäre dann erst wieder im Bereich um 66 Euro zu finden.
Fazit
Ein Abgleiten in die Region um 66 Euro ist zwar nicht auszuschließen, jedoch könnte das Papier zunächst noch einmal in Richtung 80 Euro drehen. Hier jedoch erscheint der Widerstand an der 200-Tage-Linie als eine zu große Hürde. Zudem könnte der kurzfristige Abwärtstrend, ausgehend vom Jahreshoch bei rund 96 Euro, den Anstieg begrenzen. Zu beachten ist, dass die Unterstützung bei rund 77 Euro bereits mehrfach getestet wurde, der Anstieg nach jedem Test aber stets etwas geringer ausfiel. Gelingt es am 31. März dem Unternehmen nicht, mit einem optimistischen Ausblick zu punkten, könnte es tatsächlich brenzlig werden und Kurse um 66 Euro wären dann nicht auszuschließen.
Das unsichere Börsenumfeld scheint auch die Bremse bei der Aktie der JDC Group zu sein. Denn das Unternehmen hat gute Zahlen und eine starke Prognose für 2026 veröffentlicht, auf die der Kurs aber kaum reagiert hat. Noch scheint die Börse vorsichtig. Doch sobald sich die Lage beruhigt und/oder es sich abzeichnet, dass die ehrgeizigen Ziele erreicht werden, dürfte eine Neubewertung der Aktie starten: zum Artikel
Eine solche bahnt sich möglicherweise auch bei LAIQON an. Denn das Unternehmen will in diesem Jahr auf der Grundlage der intensiven Vorarbeiten aus den letzten Jahren massiv wachsen. Im Chart baut sich bereits eine Konstellation auf, die in einem kräftigen Aufwärtsschub münden könnte: zum Artikel
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Erstellung am 16.03.26 um 15:16 Uhr.
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