11.04.2020 22:34

BlackRock-CEO wendet sich an Aktionäre: "Gewaltige Chancen" am Aktienmarkt

Fundamentales Folgen: BlackRock-CEO wendet sich an Aktionäre: "Gewaltige Chancen" am Aktienmarkt | Nachricht | finanzen.net
Fundamentales Folgen
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Während sich die Unsicherheit über die Folgen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft noch in starken Schwankungen am Aktienmarkt niederschlägt, blickt der Chef des weltgrößten Vermögensverwalters bereits auf die Zeit nach der Krise. Und die schätzt der Experte mehr als rosig ein.
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• BlackRock-Chef Fink wendet sich in einem Brief an die Aktionäre
• Die Corona-Krise wird fundamentale Folgen für Wirtschaft und Menschen haben
• Am Aktienmarkt bieten sich aber Chancen


Der Chef des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock, Larry Fink, hat sich in seinem alljährlichen Brief an die Aktionäre auch mit den Corona-bedingten Folgen für die Weltwirtschaft befasst. Bei aller Dramatik sieht der Experte Licht am Horizont.

Fundamentale Folgen erwartet

Die Corona-Krise hat offenbar auch einen Marktexperten wie Larry Fink kalt erwischt. "In meinen 44 Jahren im Finanzwesen habe ich so etwas noch nie erlebt. Der Ausbruch hat die Finanzmärkte mit einer Schnelligkeit und Wildheit getroffen, die normalerweise nur in einer klassischen Finanzkrise zu beobachten ist", schreibt der BlackRock-CEO aus seinem Homeoffice in seinem elfseitigen Brief an die Anteilseigner.

Die Märkte seien innerhalb weniger Wochen von Rekordständen in den Bärenmarkt gerutscht, erstmals seit 1997 wurde an der New Yorker Börse der Handel automatisch unterbrochen, nachdem wichtige Benchmarks massiv abgerutscht waren. Zeitgleich habe ein rekordtiefes Liquiditätsniveau bei US-Staatsanleihen die Lage am Markt zusätzlich verschärft.

Und nicht nur die Aktienmärkte gerieten unter Druck, auch auf die Menschheit werde die Krise wohl fundamentale Auswirkungen haben: Viele Annahmen über die Weltwirtschaft müssen jetzt neu bewertet werden - Just-in-Time-Lieferketten etwa oder die Abhängigkeit vom internationalen Flugverkehr. Zudem dürfte die Art und Weise, wie Menschen arbeiten, einkaufen, reisen und zusammenkommen, grundlegend überdacht werden. "Wenn wir diese Krise verlassen, wird die Welt anders sein. Die Psychologie der Anleger wird sich ändern. Das Geschäft wird sich ändern. Der Verbrauch wird sich ändern. Und wir werden stärker auf unsere Familien und einander angewiesen sein", so der BlackRock-Chef.

Wirtschaft wird sich erholen

Trotz der zu erwartenden weitreichenden Folgen für die Wirtschaft und das Zusammenleben der Menschen, blickt Fink doch optimistisch in die Zukunft. "So dramatisch das auch ist, ich glaube, dass sich die Wirtschaft stetig erholen wird, auch weil in dieser Situation einige der Hindernisse für die Erholung von einer typischen Finanzkrise fehlen". Die Zentralbanken würden schnell handeln, um die Probleme auf den Kreditmärkten anzugehen, und auch die Regierungen setzen aggressive fiskalische Anreize. Hinzu käme, dass man jetzt auf Erfahrungen aus der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 zurückgreifen könne, zeigt sich der Chef des weltgrößten Vermögensverwalters zuversichtlich.

Enorme Chancen für Langfristanleger

Sein Unternehmen habe einen längerfristigen Zeithorizont im Blick, das sollten Anleger ebenfalls tun, rät er. "Die Welt wird diese Krise überstehen. Die Wirtschaft wird sich erholen. Und für diejenigen Anleger, die ihre Augen nicht auf den wackeligen Boden zu unseren Füßen richten, sondern auf den Horizont, bieten sich in den heutigen Märkten enorme Chancen."

Langfristig orientierte Anleger haben seiner Ansicht nach die besseren Chancen, die Krise und ihre Folgen besser bewältigen zu können. Bereits jetzt hätten einige BlackRock-Kunden den Ausverkauf an den Finanzmärkten genutzt, um ihr Aktienportfolio aufzustocken. Darunter seien auch Kunden, die aufgrund ihres Risikoprofils im Allgemeinen einen starken Fokus auf festverzinsliche Wertpapiere haben, betont Fink.

Ob diese Kunden den richtigen Zeitpunkt erwischt haben, am Markt Einstiegskurse zu sehen sind und die Märkte ihre Tiefststände erreicht haben, vermag auch Fink aber nicht zu sagen. Dies sei "unmöglich zu wissen". Zudem rechne er damit, dass hoch verschuldete Unternehmen noch vor erheblichen Herausforderungen stünden. Explizit warnt er davor, dass die wirtschaftlichen Folgen überproportional auf den Schultern der wirtschaftlich schwächsten Personen lasten dürften, wenn die Regierungen bei der Gestaltung ihrer Konjunkturprogramme nicht vorsichtig seien. Um diese Krise zu überstehen, brauche es Antworten, die über Landesgrenzen hinaus gingen.

Redaktion finanzen.net

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