EU belegt VW- und BMW-Zulieferer Autoliv und ZF-Tochter TRW mit Millionen-Kartellstrafe

Autoliv und die ZF-Friedrichshafen-Tochter TRW müssen eine EU-Kartellstrafe im Umfang von 368 Millionen Euro zahlen.
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Die beiden Unternehmen hätten gemeinsam mit der japanischen Takata zwei Kartelle bei der Lieferung von Sicherheitsgurten, Airbags und Lenkrädern gebildet, teilte die Europäische Kommission mit. Takata müsse aber keine Strafe zahlen, weil die Japaner die Absprachen angezeigt hätten.
Die drei Anbieter hätten Absprachen getroffen, um ihre Gewinne aus dem Verkauf dieser Einzelteile zu steigern. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sagte, diese Kartelle schadeten letztlich den europäischen Verbrauchern und wirkten sich negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie aus, in der rund 13 Millionen Menschen in der EU beschäftigt sind.
Die Unternehmen haben laut der Brüsseler Behörde die Absprachen eingeräumt und sich zur Zahlung der Strafe bereit erklärt. Betroffen gewesen seien die Hersteller Volkswagen und BMW. Die Strafen teilen sich etwa zur Hälfte auf TRW und Autoliv auf. Die betroffenen Kunden haben nun das Recht, vor Gericht auf Schadenersatz wegen der zu hoch bezahlten Preise zu klagen.
DJG/jhe/kla
BRÜSSEL (Dow Jones)
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