12.02.2015 15:29

Griechische Steuereinnahmen verfehlen Ziel um 20 Prozent

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   Stelios Bouras

   ATHEN--Die griechischen Staatsfinanzen haben zu Jahresbeginn einen schwachen Start hingelegt. Im Januar blieben die Steuereinnahmen um 20 Prozent hinter dem Ziel zurück, wie Daten des Finanzministeriums zeigen.

   Der Primärüberschuss des Haushalts summierte sich auf 443 Millionen Euro, verglichen mit einem Ziel von 1,36 Milliarden Euro. Ein Primärüberschuss wird erwirtschaftet, wenn ein Land mehr einnimmt als es ausgibt. Nicht berücksichtigt werden dabei die Kosten für Zins und Tilgung von Krediten.

   Die Zielverfehlung trat ein, weil die Steuereinnahmen sanken, denn die Staatsausgaben betrugen wie geplant 3,3 Milliarden Euro.

   "Die Steuereinnahmen beliefen sich auf 3,7 Milliarden Euro, was einen Fehlbetrag von 936 Millionen Euro oder 20,3 Prozent unter dem Zielwert bedeutet", erklärte das Ministerium. Als Hauptursache verwiesen die Beamten auf eine verzögerte Zahlung der Mehrwertsteuer und überraschend niedrige Einnahmen aus der Immobiliensteuer.

   Im Wahlkampf hatte die Syriza-Partei eine Senkung der Immobiliensteuer versprochen, was viele Griechen offenbar dazu verleitet hat, keine oder zu geringe Immobiliensteuer zu bezahlen.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/DJN/apo/sha

   (END) Dow Jones Newswires

   February 12, 2015 09:19 ET (14:19 GMT)

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