DAX verabschiedet sich schwächer ins Wochenende -- US-Börsen schließen in Rot -- Broadcom mit starken Zahlen -- lululemon, BioNTech, RENK, Rheinmetall, HENSOLDT, NEL, Canopy & Co. im Fokus
Reddit hat Beschwerde gegen Social-Media-Verbot in Australien eingelegt. Apple mit Niederlage vor Gericht im Epic Games-Fall um Fortnite-Entwickler. Aroundtown begibt Anleihe in Millionenhöhe. Berenberg hebt Kursziel für Bayer an. Lufthansa-Aktie erhält Kaufempfehlung von Kepler. Universal Music: Vorschlag zur Genehmigung der Downtown-Übernahme.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex konnte seine anfänglichen Gewinne vor dem Wochenende nicht halten.
Der DAX ging etwas fester in den Handel und baute seine Gewinne zunächst weiter aus. Am Nachmittag gab er seine Aufschläge jedoch komplett ab und fiel ins Minus. Letztlich verlor er 0,45 Prozent auf 24.186,49 Punkte.
Der TecDAX zeigte sich zu Handelsbeginn knapp im Minus, konnte sein Vorzeichen jedoch schnell wechseln und Gewinne einfahren. Im Verlauf rutschte er jedoch erneut in die Verlustzone und ging schließlich 0,28 Prozent tiefer bei 3.552,44 Zählern in den Feierabend.
Vor dem Wochenende schreckte der deutsche Leitindex vor der Marke von 24.500 Punkten zurück, die laut Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege vom Broker Robomarkets, "die letzte relevante Hürde auf dem Weg zum Rekordhoch" ist. Er bleibt dennoch optimistisch, dass die Jahresendrally intakt ist und der DAX sein Rekordhoch aus dem Oktober toppen könnte. Die Marktstimmung stütze seiner Meinung nach.
Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken
Europas Börsen präsentierten sich am Freitag schwächer.
Der EURO STOXX 50 gewann zu Handelsbeginn leicht hinzu und baute seine Gewinne zunächst aus. Im Laufe des Tages fiel er jedoch auf rotes Terrain zurück. Zum Handelsende notierte er 0,58 Prozent im Minus bei 5.720,71 Punkten.
Auch wenn Europas Börsen wieder von den Tageshochs zurückkamen, sei die Stimmung weiter gut. "Die Weihnachtsrally läuft", meinte Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners laut Dow Jones. "Die Zuversicht wächst aktuell wieder", so Altmann.
Die jüngste Entscheidung der US-Notenbank stärke das Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung, erklärte Paul Christopher, Leiter der globalen Anlagestrategie beim Wells Fargo Investment Institute, auch wenn es innerhalb der Fed einzelne abweichende Meinungen gegeben habe.
Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken
Die US-Börsen verbuchten am Freitag Verluste.
Der Dow Jones startete knapp im Plus in die Freitagssitzung und baute seine Gewinne zunächst aus. Bei 48.886,86 Punkten markierte er einen neuen Rekord. Anschließend rutschte er jedoch ins Minus und notierte letztlich 0,51 Prozent tiefer bei 48.458,05 Punkten.
Der NASDAQ Composite gab bereits zum Start nach und fiel im Verlauf tiefer in die Verlustzone. Er verabschiedete sich 1,69 Prozent schwächer bei 23.195,17 Zählern in den Feierabend.
Die erneute Leitzinssenkung der Fed konnte die Märkte nicht mehr stützen. Überschattet wurde die Entscheidung der US-Notenbank von den Sorgen über hohe Bewertungen von Tech-Unternehmen. Grund dafür sind die hohen Investitionen des Software-Schwergewichts Oracle. Daneben enttäuschte auch Broadcom mit seinen Erwartungen an das KI-Geschäft.
Die wichtigsten asiatischen Börsen fuhren am Freitag Gewinne ein.
In Tokio stieg der Nikkei 225 letztlich um 1,37 Prozent auf 50.836,55 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland legte der Shanghai Composite bis zum Handelsende um 0,41 Prozent auf 3.889,35 Zähler zu.
In Hongkong schloss der Hang Seng um 1,75 Prozent höher auf 25.976,79 Einheiten.
In Asien legten die Aktienmärkte am Freitag deutlich zu, gestützt durch die starke Vorgabe des Dow Jones. Auch die asiatischen Technologiewerte erholten sich größtenteils vom Oracle-Schock. In China geraten jedoch NVIDIA-Wettbewerber unter Druck, da der US-Konzern voraussichtlich mehr Chips dorthin exportieren darf. Laut S&P Global Ratings könnten chinesische Internetkonzerne ihre KI-Investitionen beschleunigen und bis zu 2 Milliarden US-Dollar oder mehr für NVIDIAs H200-Chips ausgeben, falls die Exportbeschränkungen gelockert werden. Gleichzeitig bleiben politische und angebotsseitige Risiken hoch.
Top Themen

News-Ticker
Euro steigt zum Dollar - die Gründe
(21:03 Uhr)Silberpreis steigt auf neues Rekordhoch
(19:55 Uhr)Ölpreise bleiben unter Druck - die Gründe
(15:45 Uhr)Deutsche Bank AG gibt EON SE-Aktie Buy
(15:34 Uhr)So bewegen sich die Ölpreise
(17:47 Uhr)