Dow letztlich schwächer -- DAX schließt marginal fester -- Paramount will Netflix-Deal ausstechen -- Siemens und Healthineers kooperieren mit Rheinmetall -- D-Wave, Tesla, BioNTech, TKMS im Fokus
Novo Nordisk reduziert anscheinend Anteil an EVOTEC. Investor stockt Beteiligung bei Brenntag auf. Klöckner & Co. bestätigt Übernahmegespräche. Magnum Ice Cream-Aktie begeht ersten Handelstag. IBM steht wohl vor Milliardenübernahme von Confluent. Stabilus enttäuscht mit Dividende und Prognose. HORNBACH macht weniger Geschäft als erwartet. IPO von SpaceX 2026 möglich.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt startete wenig bewegt in die neue Woche.
Nach einer relativ stabilen Eröffnung konnte der deutsche Leitindex DAX vorübergehend moderate Gewinne erzielen, bevor er wieder an die Nulllinie zurückfiel und mit einem kleinen Zuwachs um 0,07 Prozent bei 24.046,01 Punkten in den Feierabend ging.
Der TecDAX war kaum verändert gestartet und fiel im Anschluss tief auf rotes Terrain. Am Abend schloss er 0,7 Prozent schwächer bei 3.581,98 Zählern.
Nach einer zweiwöchigen Erholung am deutschen Aktienmarkt hat der Leitindex am Montag eine Pause eingelegt. Seit dem Tief vom November bei unter 23.000 Zählern hatte sich das Börsenbarometer um viereinhalb Prozent nach oben gearbeitet und zuletzt auch wieder die runde Marke von 24.000 Punkten überwunden. Die nun zu beobachtende abwartende Haltung dürfte vor allem der am Mittwoch anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank geschuldet sein.
Marktstratege Mislav Matejka mahnte, die Erwartungen hinsichtlich neuer Impulse durch die Fed nicht zu hoch zu schrauben. Denn eine Zinssenkung werde inzwischen fest eingepreist, und die Aktienkurse bewegten sich wieder in Richtung der jüngsten Höchststände - kurz vor dem Weihnachtsfest könnten daher manche Anleger geneigt sein, Gewinne mitzunehmen.
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Europas Börsen notierten im Handel am Montag wenig verändert.
Der EURO STOXX 50 hatte die Sitzung mit einem kleinen Minus eröffnet und bewegte sich im weiteren Handelsverlauf nahe der Nulllinie. Letztlich beendete der Index den Montagshandel quasi unverändert bei 5.725,59 Punkten (+0,03 Prozent).
Bis zur Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch dürfte Zurückhaltung am Markt vorherrschen. Eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte wird von den Marktteilnehmern mehrheitlich erwartet, doch bleibt der Optimismus verhalten, da einige Fed-Mitglieder betonten, dass ein Schritt im Dezember keineswegs sicher sei. Die wirtschaftliche Agenda ist ansonsten überschaubar.
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An den US-Börsen hielten sich die Anleger zu Wochenbeginn zurück.
Der Dow Jones vergrößerte seinen anfänglichen Verlust und schloss 0,45 Prozent tiefer bei 47.739,32 Punkten.
Der NASDAQ Composite drehte ins Minus und beendete den Montagshandel 0,14 Prozent schwächer bei 23.545,90 Zählern.
Im Vorfeld der zur Wochenmitte anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank hielten die Anleger an der Wall Street die Füße still. Zwar preiste der Markt auch nach den jüngsten PCE-Preisdaten weiterhin eine Leitzinssenkung am Mittwoch mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 90 Prozent ein. Aber Händler sprachen von wachsender Verunsicherung über den künftigen Zinspfad. Denn von US-Notenbankgouverneur Jerome Powell werden eher falkenhaften Töne erwartet - trotz der wahrscheinlichen Zinssenkung. Daher könnte sich die Aufmerksamkeit des Marktes schnell auf die Frage konzentrieren, wie es im Januar und danach mit der Zinspolitik weitergehe, hieß es im Handel.
"Jenseits des Schlagzeile wird der Ton der Pressekonferenz des Vorsitzenden Powell und der begleitenden Erklärung entscheidend sein. Wir erwarten, dass Powell betont, dass die Hürde für weitere Zinssenkungen Anfang 2026 hoch ist, was auf eine kurzfristige Pause hindeutet", mutmaßte Marktstratege Jim Reid von der Deutschen Bank.
Die größten Börsen in Asien konnten sich am Montag für keine gemeinsame Richtung entscheiden.
In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich um 0,18 Prozent fester auf 50.581,94 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite unterdessen etwas deutlicher nach oben - hier stand ein Plus von 0,54 Prozent auf 3.924,08 Zähler zu buche.
Die Bären dominierten in Hongkong, wo der Hang Seng schlussendlich 1,23 Prozent tiefer stand bei 25.765,36 Punkten.
Zum Wochenauftakt präsentierten sich die asiatischen Börsen ohne klare Richtung. Marktbeobachter sprachen von einem zurückhaltenden Handel, da Anleger vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch abwarten. Hinweise auf eine nachlassende wirtschaftliche Dynamik in den USA, darunter schwächere Daten vom Arbeitsmarkt, hätten die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte auf rund 85 Prozent steigen lassen. Dies schüre die Hoffnung, dass niedrigere Finanzierungskosten das globale Wachstum sowie die Aktienmärkte stützen könnten. Der Optimismus bleibt jedoch begrenzt, da mehrere Mitglieder der Federal Reserve betont haben, dass ein Zinsschritt im Dezember keineswegs sicher sei. Fed-Chef Jerome Powell hatte zuletzt hervorgehoben, dass die kommende Entscheidung "alles andere als ausgemacht" sei.
Die japanische Wirtschaft ist derweil im vergangenen Quartal stärker geschrumpft als zunächst gemeldet, wie die revidierten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) zeigen. Marktteilnehmer gehen jedoch davon aus, dass dies die Erwartungen einer zukünftigen Zinsanhebung durch die Bank of Japan kaum beeinflussen wird. Das reale BIP verringerte sich von Juli bis September erstmals seit sechs Quartalen und fiel annualisiert um 2,3 Prozent - stärker als der zuvor gemeldete Rückgang von 1,8 Prozent.
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