Aktien von Siemens, Siemens Healthineers und Rheinmetall uneins: Kooperation verkündet

Der Technologiekonzern Siemens und dessen Medizintechniktochter Siemens Healthineers arbeiten bei mehreren Projekten mit dem Rüstungsunternehmen Rheinmetall zusammen.
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Wie Rheinmetall gegenüber der Zeitung Welt am Sonntag bestätigte, hat Siemens bei den Werken des Konzerns in Weeze und Neuss in Nordrhein-Westfalen "zur Automatisierung verschiedener Fertigungsanlagen beigetragen". In dem Werk in Weeze stellt Rheinmetall Rumpfteile für den Kampfjet F-35 her.
Siemens wollte sich gegenüber der Zeitung nicht zu der Kooperation mit Rheinmetall äußern. Der Konzern habe ihr mitgeteilt, ein "langfristiger Technologie-Partner der Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie" zu sein und "Geschäftsbeziehungen zu den zehn größten westlichen Verteidigungsunternehmen" zu pflegen, "darunter BAE Systems, Boeing, Lockheed Martin, Rolls-Royce, Northrop Grumman und Airbus", berichtete die Welt am Sonntag. Zu konkreten Verträgen könne der Konzern aufgrund von Vertraulichkeitsklauseln keine Auskünfte geben. Siemens habe betont, selbst keine Rüstungsgüter herzustellen.
Mit Blick auf die Kooperation mit dem Medizintechnikkonzern Healthineers teilte Rheinmetall der Zeitung mit, dass "unter anderem verschiedene Container" seiner mobilen Feldlazarette "mit CT- und Röntgengeräten von Siemens Healtineers ausgestattet" sind. Weitere Details wollte der Konzern nicht nennen. Siemens Healthineers wollte sich nicht zu seinen Lieferungen an Rheinmetall äußern.
Die Siemens-Aktie schloss im XETRA-Handel am Montag 0,39 Prozent fester bei 234,35 Euro, während es für Rheinmetall-Titel um 3,63 Prozent hoch ging auf 1.585,00 Euro. Siemens Healthineers-Papiere verloren unterdessen 0,44 Prozent auf 43,32 Euro.
DJG/sha/ros
(END) Dow Jones Newswires
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