Devisen im Blick

Euro stabil zum US-Dollar - Darauf achten Anleger

05.12.25 21:27 Uhr

EUR/USD: Warum der Euro zum Dollar kaum Bewegung zeigt | finanzen.net

Der Kurs des Euro hat sich am Freitag kaum verändert.

Werte in diesem Artikel
Devisen

0,1221 EUR -0,0008 EUR -0,63%

8,1898 CNY 0,0515 CNY 0,63%

0,8706 GBP 0,0004 GBP 0,05%

9,1564 HKD 0,0447 HKD 0,49%

186,0500 JPY 1,0200 JPY 0,55%

1,1746 USD 0,0059 USD 0,50%

1,1488 EUR -0,0006 EUR -0,05%

0,0054 EUR 0,0000 EUR -0,56%

0,8514 EUR -0,0043 EUR -0,50%

Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung Euro im New Yorker Devisenhandel 1,1641 US-Dollar, was in etwa dem Kurs zur gleichen Zeit am Vortag entsprach. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zwischenzeitlich auf 1,1645 (Donnerstag: 1,1666) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8587 (0,8571) Euro.

Zum Wochenschluss wurden die Blicke nochmals auf Wirtschaftsdaten gerichtet, die allerdings keine klaren Impulse lieferten. Das am Nachmittag in den USA veröffentlichte Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan verbesserte sich im Dezember etwas stärker als erwartet. Gestützt wurde der Indikator durch die verbesserten Erwartungen der Verbraucher. Die Beurteilung der aktuellen Lage trübte sich hingegen etwas ein.

Der Fokus an den Finanzmärkten lag aber auch auf den Daten zu den US-Konsumausgaben, die mit dem PCE-Kerndeflator einher kamen. Diese Kennziffer fiel allerdings wie erwartet aus und wurde damit auch nicht zum Kursbeweger. Sie ist das bevorzugte Preismaß für die US-Notenbank Fed, von der sich Anleger in der kommenden Woche nochmals eine Zinssenkung versprechen.

Besser als erwartet ausgefallene Zahlen zu den Auftragseingängen in der deutschen Industrie hievten den Euro am frühen Freitag kurz auf sein Tageshoch von 1,1672 Dollar, der Rückenwind hielt aber nur kurz an. Auch im Oktober legten die Bestellungen im verarbeitenden Gewerbe im Monatsvergleich zu. Der Anstieg fiel zudem stärker als von Volkswirten erwartet aus. Vor allem Inlandsaufträge legten zu, während die Auslandsaufträge durch die US-Zollpolitik belastet wurden.

NEW YORK (dpa-AFX)

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