DAX schließt fester -- US-Börsen letztlich uneins -- Salesforce mit starken Zahlen -- HPE, Intel, BP, Snowflake, DroneShield, Netflix, Vulcan Energy, NVIDIA, D-Wave, BYD, Tesla, Rheinmetall im Fokus
Wachstumsprognose von SCHOTT Pharma bleibt hinter Markterwartungen zurück. EU holt Stellungnahmen zu Googles Maßnahmenpaket ein. Deutsche Börse kooperiert mit Kraken. Amazon eröffnet neue Deutschlandzentrale. Metas Design-Experte kommt von Apple - EU untersucht KI-Zugang zu WhatsApp. C3.ai mit schwachen Zahlen. Siemens Energy: Hochstufung und Kurszielanhebung durch JPMorgan.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag stärker.
Der deutsche Leitindex DAX eröffnete die Sitzung moderat im Plus und legte auch anschließend zu. Er beendete die Sitzung 0,79 Prozent fester bei 23.882,03 Punkten.
Der TecDAX verbuchte ebenfalls Gewinne, nachdem er bereits freundlich gestartet war. Sein Schlussstand: 3.584,88 Punkte (+0,80 Prozent).
"Rückenwind für die Wall Street kommt weiter von der Zinsseite", zitierte dpa-AFX Stratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. Schlechte Konjunkturdaten seien aktuell gute Nachrichten für die Börsen, "da die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung in der kommenden Woche noch etwas höher steigt". Kommende Woche entscheidet die US-Notenbank über das Zinsniveau. Eine Zinssenkung ist bereits weitgehend eingepreist.
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Anleger an Europas Börsen griffen am Donnerstag vorsichtig zu.
Der EURO STOXX 50 bewegte sich im Plus, nachdem er bereits stärker in den Handel gegangen war. Er schloss letztlich 0,49 Prozent fester bei 5.722,40 Einheiten.
Nichtdestotrotz hielten sich die Ausschläge in Grenzen. "Die Wall Street setzt nach wiederholt schwachen Arbeitsmarktdaten jetzt voll auf eine Zinssenkung der Fed in der kommenden Woche und tastet sich weiter nach oben", so Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets laut dpa-AFX. Allerdings bremste die schwierige Lage in den Verhandlungen zum Ukrainekrieg.
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Die US-Börsen beendeten den Handel am Donnerstag mit gemischten Vorzeichen.
Der Dow Jones schloss bei 47.850,94 Punkten um 0,07 Prozent tiefer. Bereits zum Start hatte er nur marginal hinzugewonnen und war auch im weiteren Handelsverlauf um die Nulllinie gependelt.
Der NASDAQ Composite ging bei 23.505,14 Zählern um 0,22 Prozent höher aus der Sitzung. Er hatte zunächst mit moderaten Aufschlägen eröffnet, seine anfänglichen Gewinne dann jedoch schnell wieder reduziert und schwankte anschließend mit wechselnden Vorzeichen um die Nulllinie.
Nach dem Anstieg auf das höchste Niveau seit drei Wochen fehlte den US-Börsen am Donnerstag die Kraft für weitere Gewinne. Nachdem sich zuletzt die Erwartung gefestigt hatte, dass die US-Notenbank Fed noch in diesem Jahr die Zinsen senken dürfte, blieben neue Impulse aus.
"In den USA warten die Anleger nun zunächst auf die nächste Fed-Sitzung", erklärten die Autoren der Fuchs-Börsenbriefe laut dpa-AFX. Ihren Angaben zufolge rechnen inzwischen wieder rund 90 Prozent der Experten mit einer Zinssenkung in der kommenden Woche. Jüngste Wirtschaftsdaten privater Institute hätten diese Erwartung nicht erschüttert.
An vielen Börsen in Asien zeigte sich am Donnerstag eine überwiegend positive Stimmung
In Tokio legte der Nikkei 225 letztlich um 2,33 Prozent auf 51.028,42 Punkte zu.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite derweil 0,06 Prozent tiefer bei 3.875,79 Zählern.
Daneben bewegte sich der Hang Seng in Hongkong 0,68 Prozent im Plus bei 25.935,90 Einheiten.
In New York hatten schwache Arbeitsmarktdaten die Erwartungen verstärkt, dass die US-Notenbank bei ihrer Sitzung am 10. Dezember die Zinsen senken dürfte. Aktuell rechnen Marktteilnehmer mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 90 Prozent. Der Beschäftigungsbericht des Dienstleisters ADP deutete überraschend nicht auf neue Stellen hin, sondern auf einen leichten Rückgang. Damit rückt vor allem der am Freitag anstehende Inflationsindikator zu den Konsumausgaben in den Fokus, der die Erwartungen an die Geldpolitik noch beeinflussen könnte. Entsprechend agierten viele Anleger im Vorfeld etwas vorsichtiger.
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