finanzen.net
18.05.2020 17:58

Ado Properties bestätigt Ausblick für 2020 - Aktie im Plus

Kaum Auswirkungen: Ado Properties bestätigt Ausblick für 2020 - Aktie im Plus | Nachricht | finanzen.net
Kaum Auswirkungen
Folgen
Der auf Berlin spezialisierte Immobilienkonzern Ado Properties erwartet kaum finanzielle Auswirkungen durch die Corona-Pandemie und bestätigt seinen Ausblick für das laufende Jahr.
Werbung
Der in der Fusion mit Adler Real Estate steckende Immobilienkonzern ADO Properties sieht sich auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Das Management von Ado spricht in einer Mitteilung vom Montag von einem robusten ersten Quartal und nur begrenzten finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Integration von Adler Real Estate verlaufe zudem nach Plan. Das kombinierte Unternehmen könne schneller als geplant von operativen Einsparungen profitieren. Nach dem Zusammenschluss soll dann der Berliner Projektentwickler Consus Real Estate geschluckt werden, der dann für Nachschub an Mietwohnungen deutschlandweit sorgen soll. Die Aktien von Ado Properties legten am Vormittag um 2,51 Prozent auf 13,08 Euro zu.

Bei Ado fielen die Erträge aus der Vermietung im ersten Quartal im Jahresvergleich aufgrund von Bestandsveräußerungen und wegen des Berliner Mietendeckels um 17 Prozent auf 29,4 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (FFO1) sank in den ersten drei Monaten um rund 31 Prozent auf 11,5 Millionen Euro. Allerdings ist darin noch nicht Adler Real Estate enthalten, mit denen der Zusammenschluss Anfang April erfolgt war. Auch bei Adler Real Estate fielen die Quartalszahlen aufgrund von Veräußerungen niedriger aus. Die Nettomieteinnahmen sanken in den ersten drei Monaten des Jahres um 7,1 Prozent auf 60,2 Millionen Euro. Das operative Ergebnis ging um 11,6 Prozent auf 19,1 Millionen Euro zurück.

Die kombinierten Nettomieteinnahmen beider Unternehmen beliefen sich Ado zufolge im ersten Quartal auf 88,1 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Basis sei das ein Wachstum von 2,7 Prozent, hieß es. Dabei habe auch weniger Leerstand positiv gewirkt. Gemeinsam peilen die beiden Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr Nettomieteinnahmen in der Größenordnung von 280 bis 300 Millionen Euro an. Der FFO 1 soll 105 bis 125 Millionen Euro betragen.

Mit dem Zusammenschluss reduzierte Ado Properties den Anteil seiner Wohnimmobilien in Berlin deutlich und rechnet daher mit geringeren finanziellen Auswirkungen durch den Mietendeckel. Der Konzern geht davon aus, dass der Mietendeckel das operative Ergebnis in diesem Jahr um eine Million Euro und im kommenden Jahr um 9 Millionen Euro senken wird.

Beide Unternehmen müssen trotz Corona-Krise aktuell nur geringe finanzielle Abstriche machen: Bei Adler belaufen sich die Mietzinsstundungen in Zusammenhang mit Covid-19 laut Konzernangaben auf lediglich 1,4 Prozent des monatlichen Mieteinkommens und dabei fast ausschließlich auf Gewerbeimmobilien. Bei Ado Properties waren es Ende April etwa 2 Prozent, wovon ebenfalls der größte Teil im gewerblichen Bereich zu verbuchen ist.

Mit einer Bewertung von 8,5 Milliarden Euro entsteht mit dem Zusammenschluss von Ado Properties und Adler Real Estate der drittgrößte börsennotierte Wohnungskonzern in Deutschland hinter Vonovia und Deutsche Wohnen. Zukünftig soll das Unternehmen mit rund 80.000 Wohnungen unter dem Namen Adler Real Estate geführt werden.

Die Aktien gewannen am Montag via XETRA letztlich 2,41 Prozent auf 26,36 Euro.

BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: ADO Properties S.A.

Nachrichten zu ADO Properties S.A.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu ADO Properties S.A.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
14.07.2020ADO Properties buyUBS AG
18.05.2020ADO Properties buyUBS AG
15.04.2020ADO Properties UnderweightBarclays Capital
09.04.2020ADO Properties buyHSBC
06.04.2020ADO Properties SellHauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
14.07.2020ADO Properties buyUBS AG
18.05.2020ADO Properties buyUBS AG
09.04.2020ADO Properties buyHSBC
24.03.2020ADO Properties buyUBS AG
03.03.2020ADO Properties buyUBS AG
18.12.2019ADO Properties HoldHauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
17.12.2019ADO Properties HoldJefferies & Company Inc.
14.11.2019ADO Properties Equal weightBarclays Capital
29.10.2019ADO Properties NeutralCredit Suisse Group
18.09.2019ADO Properties NeutralCredit Suisse Group
15.04.2020ADO Properties UnderweightBarclays Capital
06.04.2020ADO Properties SellHauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
09.01.2020ADO Properties UnderweightBarclays Capital
16.08.2018ADO Properties UnderweightBarclays Capital
06.04.2018ADO Properties UnderweightBarclays Capital

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für ADO Properties S.A. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!
Werbung

ADO Properties Peer Group News

Keine Nachrichten gefunden.

Heute im Fokus

DAX letztlich tiefer -- Wall Street schließt fest -- Sixt: Gewinnwarnung -- Bayer vorsichtiger -- Evonik besser als befürchtet -- TeamViewer: Starkes Quartal -- Infineon, K+S, Schaeffler im Fokus

EU-Kommission meldet Bedenken gegen Fitbit-Übernahme durch Google an. Virgin Galactic vergrößert Verlust. Google-Mutter Alphabet nimmt 10 Milliarden Dollar mit Anleihen auf. Ford-Chef Hackett tritt überraschend zurück. ByteDance-Gründer verteidigt US-Verkaufsstrategie für TikTok. Siemens Healthineers erhält FDA-Notfallzulassung für Corona-Antikörpertest.

Umfrage

Wie bewerten Sie das Krisenmanagement der Bundesregierung bei der Corona-Pandemie?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Apple Inc.865985
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
BayerBAY001
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
TeslaA1CX3T
NEL ASAA0B733
Ballard Power Inc.A0RENB
Deutsche Bank AG514000
NikolaA2P4A9
Amazon906866
Microsoft Corp.870747
Lufthansa AG823212
Deutsche Telekom AG555750
Infineon AG623100