Matador: Weiter steigende Rückflüsse

13.01.26 10:19 Uhr

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Matador profitiert weiterhin von einer positiven Marktentwicklung. Im dritten und vierten Quartal 2025 wurden daher hohe Ausschüttungen im Portfolio verzeichnet. Eine Fortsetzung dieses Trends in 2026 scheint derzeit wahrscheinlich.

Das M&A-Geschäft hat sich zuletzt, vor allem in den USA, sehr dynamisch entwickelt, auch gestützt von einer positiven Börsenentwicklung mit zahlreichen erfolgreichen IPOs. Davon profitiert die Private-Equity-Branche insgesamt und auch das Secondary-Segment, in das die Matador Secondary Private Equity AG investiert. Hier werden Private-Equity-Bestandsportfolios gehandelt, deren Struktur somit bereits bekannt ist, was das Investmentrisiko reduziert.

Starkes zweites Halbjahr

Nachdem das zweite Quartal 2025 noch von einer temporären Schwächephase des Marktes, ausgelöst durch die Zolloffensive der US-Regierung im April, belastet worden war, sind die Ausschüttungen der Secondary-Investments von Matador im Zeitraum von Juni bis Dezember deutlich gestiegen. Trotz Folgeinvestments des Unternehmens – resultierend aus Abrufen zugesagter Mittel (sogenannte Cash-Calls) – hat das Portfolio insgesamt sowohl in Q3 als auch in Q4 einen positiven Cashflow erwirtschaftet.

Hohe Ausschüttungen

Die Bruttoausschüttungen im Gesamtjahr haben sich damit auf ca. 6,3 Mio. Schweizer Franken belaufen. Das war zwar etwas weniger als im Vorjahr (6,7 Mio. Schweizer Franken), was aber auf den Dollareinfluss zurückzuführen ist. Denn die Investments tätigt Matador in US-Dollar und Euro, und die US-Währung hat im letzten Jahr gegenüber der Berichtswährung Schweizer Franken um rund 15 Prozent abgewertet.

Anhaltender Rückenwind

Der Abwertungsdruck war aber vor allem im ersten Halbjahr 2025 hoch, danach hat sich die Lage am Devisenmarkt spürbar beruhigt. Daher ist es gut möglich, dass die negativen Effekte von dieser Seite in 2026 zumindest erheblich geringer ausfallen. Zugleich sieht es im Moment so aus, als würden sich die positiven Trends am Private-Equity-Markt fortsetzen, was die Ausschüttungsdynamik im Portfolio von Matador weiter beflügeln könnte – das Management spricht diesbezüglich von einer „weiter steigenden Rückfluss-Tendenz“. Darüber hinaus hat das Unternehmen jetzt wieder einen größeren Spielraum für Neuinvestments, da die Aktien der letzten gehaltenen Direktbeteiligung (die Wohnraum AG) außerhalb des Secondary-Kernbereichs zuletzt erfolgreich veräußert werden konnten. Insgesamt sorgt das für aussichtsreiche Perspektiven, die sich früher oder später auch im Aktienkurs positiv niederschlagen sollten, der im Moment noch seitwärts tendiert.

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