Valeant-Aktie hebt ab: Geschäft mit Magenmedikamenten steht wohl zum Verkauf

Der kanadische Pharmakonzern Valeant will sein Geschäft mit Medikamenten gegen Magenbeschwerden für zehn Milliarden US-Dollar verkaufen.
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Valeant befinde sich in fortgeschrittenen Gespräche mit dem japanischen Konkurrenten Takeda, berichtet das "Wall Street Journal" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Valeant leidet unter einer enormen Schuldenlast, ein Wiederverkauf der Tochter, Salix Pharmaceuticals Ltd, würde für Entlastung sorgen. Die Kanadier hatten Salix erst vor eineinhalb Jahren für gut elf Milliarden Dollar gekauft. Salix stellt unter anderem Medikamente gegen Brechdurchfall her.
Der Verkaufspreis von zehn Milliarden Dollar würde eine Barzahlung in Höhe von 8,5 Milliarden Dollar beinhalten, der Rest solle dann über künftige erfolgsabhängige Zahlungen erfolgen, schreibt das Blatt. Es gebe aber keine Garantie, dass die Gespräche zu einem Abschluss kommen. Es gebe noch einen nicht namentlich genannten Bieter. Valeant habe bereits bestätigt, dass das Unternehmen im Gespräch mit einer dritten Partei sei. Dabei gehe es nicht nur um Salix, sondern auch um weiterer Verkäufe von Unternehmensteilen.
Die Valeant-Aktie konnte an der NYSE am Dienstag um zeitweise mehr als 30 Prozent zugewinnen. /mne/jha/stb
LONDON (dpa-AFX)
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