MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-
Die chinesischen Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende und nicht-verarbeitende Gewerbe sind im Dezember wieder in den Expansionsbereich gestiegen. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe erhöhte sich auf 50,1, von 49,2 im November, wie das Nationale Statistikbüro am Mittwoch mitteilte. Ökonomen hatten lediglich einen Stand von 49,4 prognostiziert. Der Index beendete damit eine achtmonatige Periode unter der Marke von 50, die Schrumpfung von Expansion trennt. Der Einkaufsmanagerindex für das nicht-verarbeitende Gewerbe erhöhte sich im Dezember auf 50,2 von 49,5 im November.
Chinas Staatschef Xi Jinping hat sich optimistisch zur Lage der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt geäußert. Er erklärte, dass Peking sein Wachstumsziel für 2025 erreichen dürfte, während das Land auf seinem Weg zur führenden Technologiemacht weiter Boden gutmache. In separaten Reden am Mittwoch zog Xi eine positive Bilanz der Arbeit seiner Regierung im vergangenen Jahr und verwies auf Fortschritte in den Bereichen KI, Halbleiter und militärische Modernisierung.
INFLATION SÜDKOREA
Die Inflation in Südkorea hat sich im Dezember zwar leicht abgeschwächt, lag jedoch weiterhin über dem Zielwert von 2,0 Prozent der Bank of Korea, und das bereits den vierten Monat in Folge. So erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im Vergleich zum Vorjahr im Dezember um 2,3 Prozent, nach 2,4 Prozent im November. Die Inflation lag 2025 damit im Durchschnitt bei 2,1 Prozent, nach 2,3 Prozent im Jahr 2024. Der Wert für Dezember entsprach Prognose von Ökonomen. Auf Monatsbasis stieg der Verbraucherpreisindex im Dezember um 0,3 Prozent, was ebenfalls der Erwartung der Ökonomen entsprach. Im November war er noch um 0,2 Prozent gesunken. In der Kernrate, die schwankungsanfällige Lebensmittel- und Energiepreise ausschließt, wurde ein Anstieg von 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet, was gegenüber dem Vormonat eine Zunahme um 0,2 Prozent bedeutet.
INNENPOLITIK IRAN
Die regierungskritischen Massenproteste im Iran weiten sich aus. Iraner protestierten den dritten Tag in Folge aufgrund wachsender Frustration über eine sich zuspitzende Wirtschaftskrise, die das Land seit seinem Krieg mit Israel im Griff hat. Am Dienstag schlossen sich Studenten in Teheran den Protesten an, die Anfang dieser Woche begannen. Da waren Händler, die über den fallenden Wert des iranischen Rials aufgebracht waren, in mehreren Städten auf die Straße gingen. Geschäfte blieben aus Protest geschlossen.
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January 02, 2026 01:51 ET (06:51 GMT)