OHB SE: Capital Market Day rückt in den Fokus
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Die Aktie der OHB SE ist gut ins neue Jahr gestartet. Nach dem heftigen Kurssprung Ende September und einer längeren Konsolidierung rücken operative Fortschritte, neue Aufträge und der anstehende Capital Market Day wieder stärker in den Fokus.
Werte in diesem Artikel
Nach dem sehr dynamischen Kursanstieg Ende September und Anfang Oktober, der die Aktie zeitweise bis auf rund 175 Euro geführt hatte, legte OHB eine mehrwöchige Verschnaufpause ein. Diese Konsolidierung scheint inzwischen abgeschlossen. Der positive Jahresauftakt deutet darauf hin, dass Investoren wieder verstärkt auf das strukturelle Wachstumsthema europäische Raumfahrt setzen. Charttechnisch ist damit ein erneuter Angriff auf das Oktoberhoch wieder ein realistisches Szenario.
Operativer Turnaround und starker Auftragseingang als Treiber
Fundamental wird die Entwicklung durch den operativen Turnaround untermauert, vielmehr aber von dem deutlich wachsenden Auftragsbestand untermauert. Dieser belief sich Ende September auf rund 3,1 Mrd. Euro und lag damit etwa 50 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Visibilität der Umsätze hat sich damit spürbar verbessert.
Positive Nachrichten zum Jahresende
Zum Jahresende kamen weitere operative Impulse hinzu. Mit dem erfolgreichen Start von zwei weiteren Galileo-Navigationssatelliten bestätigte OHB erneut seine Schlüsselrolle bei einem der wichtigsten europäischen Infrastrukturprojekte. Zudem erhielt die schwedische Tochtergesellschaft einen neuen Auftrag, der die internationale Aufstellung des Konzerns stärkt. Auch wenn diese Meldungen einzeln betrachtet keine großen Volumina repräsentieren, unterstreichen sie die kontinuierlich gute Auftragslage.
Capital Market Day als möglicher Impulsgeber
Mit Spannung erwartet wird der anstehende Capital Market Day am 20 Januar. Anleger erhoffen sich dort klarere Aussagen zur mittelfristigen Strategie, zur Margenentwicklung und zu den finanziellen Zielen über das laufende Jahr hinaus. Nach dem starken Comeback im letzten Jahr könnte ein überzeugender Ausblick der Aktie zusätzlichen Rückenwind verleihen.
Bewertung bleibt der Knackpunkt
Trotz der verbesserten Ausgangslage ist die Aktie ambitioniert bewertet. Ein Großteil der positiven Entwicklung ist bereits im Kurs eingepreist. Analysten erwarten den eigentlichen Gewinnsprung erst ab 2027, wenn margenstarke Projekte stärker durchschlagen. Bis dahin bleibt das Papier anfällig für Rückschläge.
Fazit
OHB verbindet operativen Fortschritt mit starkem politischem Rückenwind. Kurzfristig ist die Bewertung anspruchsvoll, mittelfristig bietet die Aktie jedoch ein attraktives Exposure zum möglichen Megazyklus europäische Raumfahrt.
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