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09.01.26 01:00 Uhr

Datenanalyse offenbart wachsende Kluft: Senioren verlieren finanziell

den Anschluss

Osnabrück (ots) - Osnabrück. Die Einkommensschere zwischen der älteren

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Generation und der Gesamtbevölkerung in Deutschland geht immer weiter

auseinander, wobei insbesondere Hochbetagte finanziell den Anschluss verlieren.

Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ) auf Basis aktueller Daten des

Statistischen Bundesamtes, die das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) angefragt

hatte. Während das durchschnittliche Nettoäquivalenzeinkommen der

Gesamtbevölkerung zwischen 2022 und 2024 um rund 11,5 Prozent anstieg,

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verzeichneten Senioren ab 75 Jahren im selben Zeitraum lediglich ein Plus von

7,7 Prozent.

Die Kluft im Geldbeutel wird in absoluten Zahlen noch deutlicher: Lag das

Durchschnittseinkommen der über 75-Jährigen im Jahr 2022 noch rund 4100 Euro

unter dem Bundesdurchschnitt, hat sich dieser Abstand im Jahr 2024 auf über 5500

Euro vergrößert. Konkret verfügen Menschen dieser Altersgruppe aktuell über ein

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durchschnittliches Jahreseinkommen von 26.316 Euro, während der Schnitt der

Gesamtbevölkerung bei 31.856 Euro liegt. Auch bei der Gruppe der über

65-Jährigen wuchs der Abstand zum Gesamtdurchschnitt von rund 3600 Euro (2022)

auf knapp 4500 Euro (2024) an.

Der BSW-Politiker Fabio De Masi sieht sich durch die Zahlen in seiner Kritik an

der Bundesregierung bestätigt. "Die Rentner in Deutschland steigen sozial ab.

Sie haben im Vergleich zur restlichen Bevölkerung immer weniger im Portemonnaie.

Senioren über 75 haben am wenigsten in der Tasche", sagte De Masi im Gespräch

mit der "NOZ". Er bezeichnete die Altersarmut als "sozialen Sprengstoff für

unser Land" und forderte eine Reform nach österreichischem Vorbild, wo die

Durchschnittsrente deutlich höher sei. Als erste Maßnahme kündigte er an, eine

Einzahlpflicht für Bundestagsabgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung

beantragen zu wollen.

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