OTS: Verband der privaten Bausparkassen e.V. / Top-Finanzierer des privaten ...

14.01.26 07:45 Uhr

Top-Finanzierer des privaten Wohnungsbaus / Zarte Erholung nach

historischem Einbruch (FOTO)

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Berlin (ots) - Die Wohnungsbaufinanzierung hat sich 2024 nach einem historischen

Einbruch im Jahr davor erholt und stabilisiert. Vom Niveau der letzten Jahre ist

die Branche trotzdem noch weit entfernt - mit Ausnahme des Jahrs 2023 wurden

zuletzt 2014 annähernd so wenige Mittel ausgereicht wie im Berichtsjahr 2024.

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland Mittel zur Wohnungsbaufinanzierung in Höhe

von 268,6 Mrd. Euro ausgereicht. Das entspricht einem Anstieg von rund 16

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Prozent. Damit kam es nach einem historischen Einbruch um ein Drittel im Vorjahr

nun zu einer beachtlichen Erholung. Dennoch lagen die Auszahlungen nur etwas

über dem Wert von vor zehn Jahren. Die Sparkassen konnten dabei ihre

Spitzenposition im Markt auf ein Viertel (25,8 Prozent) ausbauen; sie

finanzierten Neubau- und Bestandsmaßnahmen im Volumen von 69,3 Mrd. Euro. Auch

die Genossenschaftsbanken legten zu und vereinen mit einem Volumen von 61,1 Mrd.

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Euro 22,7 Prozent des Markts auf sich (2023: 48,7 Mrd. Euro). Es folgen die

Kreditbanken mit einem Marktanteil von 19,7 Prozent, sie zahlten in Summe 52,8

Mrd. Euro aus.

Die Bausparkassen verteidigten Rang vier unter den Baufinanzierern. Die

Auszahlungen sanken im Berichtsjahr von 41,7 Mrd. Euro auf 40 Mrd. Euro. In den

Vorjahren waren besonders viele klassische Bauspardarlehen abgerufen worden.

Inzwischen hat sich die Nachfrage auch vor dem Hintergrund der Entwicklung der

Baufinanzierungszinsen auf einem erhöhten Niveau stabilisiert.

Im Gegensatz zu diesem allgemeinen Markttrend konnten die Bausparkassen ihre

Auszahlungen abermals entgegen dem Markttrend leicht erhöhen - von 40,5 Mrd.

Euro auf 41,7 Mrd. Euro. Das entspricht einem Marktanteil von 18 Prozent. Darin

kommt die gestiegene Nachfrage nach klassischen Bauspardarlehen zum Ausdruck,

deren Konditionen für die Kundinnen und Kunden attraktiver sind als der aktuelle

Marktzins. Der Marktanteil liegt mit 14,9 Prozent trotzdem über dem Schnitt der

letzten Jahre.

Die Realkreditinstitute (private Hypothekenbanken und öffentlich-rechtliche

Grundkreditanstalten) zahlten mit 10,2 Mrd. Euro mehr Mittel aus wie im Vorjahr

(2023: 8,5 Mrd. Euro; Marktanteil: 3,8 Prozent). Die Landesbanken trugen mit 4,7

Mrd. Euro (2023: 4,3 Mrd. Euro) zur Wohnungsfinanzierung bei, was einem stabilen

Marktanteil von 1,8 Prozent entspricht. Banken mit Sonder-, Förder- und

sonstigen zentralen Unterstützungsaufgaben hatten einen Marktanteil von 3,0

Prozent bei Auszahlungen in Höhe von 8,2 Mrd. Euro (2022: 10,4 Mrd. Euro). Die

Auslandsbanken erhöhten ihr Volumen von 13,5 Mrd. Euro auf 16,7 Mrd. Euro

(Marktanteil: 6,2 Mrd. Euro), während die Lebensversicherungen nur mehr Mittel

in Höhe von 5,6 Mrd. Euro ausreichten (2023: 7,8 Mrd. Euro), was einem

Marktanteil von 2,1 Prozent entspricht.

Die Berechnungen wurden durchgeführt von Dr. Ralph Henger, Senior Economist für

Wohnungspolitik und Immobilienökonomik und Leiter Fin.Connect.NRW am Institut

der Deutschen Wirtschaft Köln. Sie basieren auf Angaben der Verbände bzw.

Modellrechnungen.

Eine ausführliche Dokumentation der Ergebnisse finden sich im aktuellen Jahrbuch

2025 des Verbands, das hier (https://www.domus-vs.de/jahrbuecher-des-vdpb/)

bezogen werden kann.

Pressekontakt:

Germaine Dahlmann

Leiterin Kommunikation

Verband der Privaten Bausparkassen e.V.

030-590091-534

mailto:dahlmann@vdpb.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/29403/6195892

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