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18.01.2019 20:04
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UBS: Warum Anleger unbedingt im Aktienmarkt bleiben sollten

Rezessionssorgen unbegründet: UBS: Warum Anleger unbedingt im Aktienmarkt bleiben sollten | Nachricht | finanzen.net
Rezessionssorgen unbegründet
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Die letzten Handelswochen beanspruchten die Nerven der Anleger stark. Nach einem äußerst schwachen Jahresausklang 2018 zeigen sich die internationalen Börsen im neuen Jahr wieder erholter. Doch die Märkte bleiben nervös.
Starke Volatilität prägt das Handelsgeschehen an den Börsen. Die starke Unsicherheit der Anleger angesichts geopolitischer und wirtschaftlicher Ereignisse macht eine Vorhersage über die Entwicklung der Aktienmärkte zunehmend schwer. Das schlägt sich in starken Schwankungen am Aktienmarkt nieder und veranlasst viele Anleger, über einen Rückzug vom Aktienmarkt nachzudenken. Einer der größten Vermögensverwalter der Welt, die Schweizer UBS-Bank, hält das für keine gute Idee.

Bester Zeitpunkt für Aktien

Insbesondere die Sorge um eine Abkühlung der Wirtschaft und eine drohende Rezession hat Aktionäre jüngst vorsichtiger werden lassen. Die Experten der UBS glauben aber nicht, dass es 2019 dazu kommt. Auch wenn die Unternehmensgewinne langsamer wachsen werden als bisher, sei eine Rezession in diesem Jahr nicht zu erwarten, so Mark Haefele, Global Chief Investment Officer bei der Vermögensverwaltungssparte der Bank.

Tatsächlich sei der Zeitraum 18 bis sechs Monate vor einer Rezession aber der beste Zeitpunkt, um Aktien zu halten. "Man sollte investiert bleiben, solange man es gerade noch riskieren kann", so der Experte. Denn in dieser Periode erwirtschaften Anleger häufig den größten Teil ihrer Erträge, aufgrund der Stärke der Wirtschaft, so Haefele weiter gegenüber Kunden des UBS Wealth Insights Forums in Singapur.

Dabei verweist der Experte auf die Börsenentwicklung in den letzten drei Wochen. Anleger, die ihre Anteile am Weihnachtstag verkauft hätten - als US-Aktien einen wahren Ausverkauf erlebt haben - hätten eine Rally von zehn Prozent verpasst.

Rat zur Aktienwahl

Dabei sollten Anleger ihr Investitionsspektrum aber verbreitern. "Derzeit ist es besser, global zu investieren. Die Menschen konzentrieren sich in der Regel auf ihre eigene Region, was zwei Gefahren mit sich bringt: In einer Region zu stark investiert zu sein und in manchen Sektoren zu stark investiert zu sein", so Haefele mit Blick auf den Fokus mancher Regionen. Er rät also zu starker Diversifizierung des eigenen Depots.

Unabhängig davon sei am Aktienmarkt aber durchaus weiterhin Geld zu verdienen. Allein für die asiatischen Märkte hat die UBS eine Rendite von 12 bis 15 Prozent in diesem Jahr für realistisch, wie Tan Min Lan, Leiter des UBS-Investmentbüros für den asiatisch-pazifischen Raum, gegenüber CNBC erklärte.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Pincasso / Shutterstock.com, TORU YAMANAKA/AFP/Getty Images
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