Siltronic: Freie Fahrt für die Aktie
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Rückenwind für die Siltronic-Aktie: Nachdem Chipwerte in Taiwan zum Jahreswechsel kräftig zulegten, sorgte nun ein US-Analysehaus für steigende Kurse in der Chipbranche.
Zum Jahreswechsel waren es die Chipwerte in Taiwan, die zuerst wieder auf Grün schalteten. Allen voran die TSMC-Aktie, die auf einen neuen Rekordstand kletterte. Zu Wochenbeginn sorgte dann eine Hochstufung für ASML für kräftig Bewegung. Die Analysten eines US-Research-Hauses haben den Anlagenbauer für die Chipindustrie zum Kauf empfohlen und das Kursziel auf 1.300 Euro (zuvor: 800 Euro) erhöht.
Superzyklus und Produktionsausbau
Von einem Superzyklus bei DRAM-Speichern und einem anhaltenden Produktionsausbau bei den Herstellern war dabei die Rede. Am Aktienmarkt fielen diese Worte auf fruchtbaren Boden. Im Sog der Halbleiter-Euphorie geht es auch für den Wafer-Hersteller Siltronic kräftig aufwärts. Technisch ist der Weg bis zum letztjährigen Jahreshoch von rund 60 Euro frei.
Aufwärtstrend bestätigt
Bereits zum Jahresende 2025 ist das Papier über die Marke von 49/50 Euro ausgebrochen. Der seit September anhaltende und sehr volatile Aufwärtstrend wurde jüngst durch die Ausbildung eines dritten Umkehrpunktes bei rund 46 Euro bestätigt. Die beiden Umkehrpunkte zuvor lagen bei etwa 32 Euro im September und bei knapp 43 Euro im November.
Fazit
Wie an dieser Stelle bereits prognostiziert, haben positive Nachrichten aus dem Sektor dem Papier schnell wieder über die Marke von 50 Euro geholfen. Auch der Widerstand im Bereich um 52/52,50 Euro wurde mittlerweile geknackt. Technisch könnte der Weg bis zum Hoch aus dem Jahr 2025 bei rund 60 Euro nun endgültig frei sein. Neben der Charttechnik dürfte die gute Stimmung im Halbleitermarkt das Papier kurzfristig weiter antreiben.
Viel Rückenwind verspürt derzeit auch Daldrup & Söhne. Eine wahre Auftragsflut, starke Zahlen und gute Perspektiven haben 2025 für eine Performance von mehr als 100 Prozent gesorgt und auch die Perspektiven für 2026 sind vielversprechend: zum Artikel
Einen hohen Auftragseingang verzeichnet zudem auch 2G Energy. Der Spezialist für dezentrale Energieerzeuger wie Blockheizkraftwerke dürfte 2025 die ursprünglichen Ziele zwar nicht ganz erreicht haben, steht aber für 2026 und darüber hinaus vor einem deutlichen Wachstumssprung: zum Artikel
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