Innogy sichert sich vor Zerschlagung umfassende Jobgarantie

Der vor der Zerschlagung stehende Energieversorger innogy hat für seine Beschäftigten eine umfassende Stellengarantie herausgehandelt.
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Das gaben die Gewerkschaften Verdi und die IG Bergbau Chemie Energie nach einem Treffen der Konzernchefs von innogy, RWE, E.ON mit ihnen und Betriebsräten in Berlin bekannt.
Die Parteien einigten sich auf ein Grundsatzpapier, das die wichtigsten Aspekte festhält. "Auf dieser Basis schließen die unterzeichnenden Unternehmen betriebsbedingte Beendigungskündigungen praktisch aus", heißt es in dem Papier. Die 42.000 innogy-Mitarbeiter können damit aufatmen. Aber auch die Kollegen bei E.ON und RWE müssen sich nicht mehr sorgen, künftig durch die hinzukommenden Beschäftigten der innogy auf das Abstellgleis zu geraten. Alle Tarifverträge sollen zunächst ihre Gültigkeit behalten.
Damit ist gleichzeitig eine große Hürde für die von E.ON und RWE beschlossene Neuvermessung der deutschen Energiebranche überwunden. Verdi-Chef Frank Bsirske und IG BCE-Tarifvorstand Ralf Sikorski sprachen von einem Meilenstein. Auch die Betriebsräte von E.ON, RWE und innogy lobten die Einigung. Sie "sichert den Schutz den Schutz unserer Beschäftigten", erklärten die Arbeitnehmervertreter.
innogy-Chef Uwe Tigges hat damit das wichtigste Ziel vor der Abwicklung erreicht. Der frühere Betriebsrat setzte sich mit aller Kraft für seine Mitarbeiter ein und zündete ein Störfeuer mit dem wertvollen tschechischen Gasgeschäft, um die beiden anderen Konzerne unter Druck zu setzen. Dass innogy am Donnerstag ihren Minderheitenaktionären keine Empfehlung gab, das Übernahme-Angebot der E.ON anzunehmen, hat die Gespräche offenbar nicht belastet.
Von Christian Grimm
BERLIN (Dow Jones)
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/chg/jhe
(END) Dow Jones Newswires
May 11, 2018 06:56 ET (10:56 GMT)
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Bildquellen: innogy SE, innogy