Stabilus: Rüstungsgeschäft vor Verdreifachung

03.03.26 12:04 Uhr

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Stabilus will sein Geschäft mit militärischen Anwendungen in den kommenden Jahren massiv ausbauen und peilt bis 2030 mindestens eine Verdreifachung des entsprechenden Umsatzes an. Während das Rüstungsgeschäft strategisch an Bedeutung gewinnt, bleibt die Aktie unter Druck und markiert ein neues Allzeittief.

Die Stabilus SE hat auf der Sicherheitsmesse Enforce Tac 2026 ihre Lösungen für militärische und sicherheitsrelevante Anwendungen präsentiert und kündigt einen deutlichen Ausbau dieses Geschäfts an. Das Unternehmen erwartet bis 2030 mindestens eine Verdreifachung des Umsatzes im rein militärischen Bereich, der bislang im mittleren einstelligen Millionenbereich liegt, und sieht in den kommenden fünf Jahren ein Auftrags- und Abrufpotenzial von rund 200 Mio. Euro inklusive Dual-Use-Anwendungen. Hintergrund ist eine spürbar steigende Nachfrage nach Dämpfungs- und Aktuatoriklösungen für gepanzerte Fahrzeuge, unbemannte Systeme und weitere sicherheitskritische Anwendungen. Damit positioniert sich Stabilus strategisch stärker im boomenden Rüstungsgeschäft und schafft sich angesichts der anhaltenden Schwäche der angestammten Kernzielbranche Automotive ein wichtiges zweites Standbein. An der Börse kommt dies bislang nicht an: Die Aktie, die seit Anfang 2024 drastisch an Wert verloren hat, markiert im Zuge der allgemeinen Marktschwäche ein neues Allzeittief und zeigt weiterhin keine Stabilisierung. Aus Anlegersicht sollte zumindest eine Stabilisierung, besser eine Bodenbildung abgewartet werden. 

Die Meldung des Unternehmens finden Sie hier: zum Artikel

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Kurzfristig dürfte der eskalierende Iran-Konflikt aber das beherrschende Thema am Markt bleiben. Doch auch hier gibt es Unternehmen, die von dem Konflikt und seinen Konsequenzen für Themen wie Energiesicherheit dauerhaft profitieren könnten. Dazu gehören nicht zuletzt Anbieter aus dem Bereich erneuerbare Energien, von denen einige bereits zuletzt mit starken Zahlen und einer guten Aktien-Performance überzeugen konnten: zum Artikel

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Erstellung am 03.03.26 um 12:04 Uhr.

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