10.09.2018 21:08

Wall Street-Experte: Beim Bullenmarkt sind dieses Jahr noch 10 Prozent mehr drin

Trotz September-Schwäche: Wall Street-Experte: Beim Bullenmarkt sind dieses Jahr noch 10 Prozent mehr drin | Nachricht | finanzen.net
Trotz September-Schwäche
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Trotz der aktuell ins Straucheln geratenen Kurse bleibt Wall Street-Bulle Tony Dwyer weiterhin optimistisch - bis zum Ende des Jahres seien Gewinne in zweistelliger Höhe möglich.
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Zweistellige Kurssteigerungen möglich

Historisch gesehen ist der September der schwächste Monat für Aktien - ein Grund dafür, dass die Kurse momentan etwas ins Stocken geraten. Auch der weiter schwelende Handelskonflikt belastet die Märkte. Doch Tony Dywer, Aktienstratege bei Canacoord Genuity, ist der Meinung, selbst historische Trends oder andere Ungewissheiten werden den Bullenmarkt nicht stoppen. "Bis zum Jahresende werden wir einen Gewinn zwischen 5 und 10 Prozent haben", sagte Dwyer gegenüber CNBCs "Trading Nation". In diesem Zuge bekräftigte der prominente Bulle sein S&P 500-Ziel von 3.200 Punkten für Ende 2018 - das wären rund 11 Prozent mehr als aktuell. Für 2019 hält Dwyer einen Anstieg auf 3.360 Zähler für möglich.

Bereits im Februar und April dieses Jahres hatte es eine Gegenbewegung des S&P 500 im Anschluss an einen großen Ausverkauf gegeben. Die stetigen Gewinne aus den Tiefständen halfen dabei, dass der Index im August wieder auf ein Rekordniveau stieg. "Die Geschichte zeigt, dass man, wenn man diese Art von Höhepunkt erneut testet, neue Höhen erreicht hat und genau das ist geschehen", so Dwyer.

Keine Sorgen über eine mögliche Rezession

Dwyer zufolge könnte der Aufwärtstrend der Aktien sogar weit über das Jahresende hinaus gehen, denn die US-Wirtschaft dürfte weiter expandieren. "Man muss sich keine Sorgen über eine Rezession für etwa zwei Jahre machen, vielleicht mehr, und wie wir wissen, muss man eine positive Ertragsrichtung haben, um höhere Aktien zu erwarten, und natürlich ist eine positive Wirtschaft gleich höhere Erträge", meint der Wall Street-Bulle.

Seine Aussagen untermauert Dwyer mit dem ISM-Index. So habe das Institute for Supply Management (ISM) erst kürzlich gezeigt, dass das verarbeitende Gewerbe nach wie vor auf einem "sehr soliden Fundament" stehe. "Die Geschichte zeigt, dass der ISM seit 1950 typischerweise über längere Zeit Spitzenwerte erreicht, bevor die Wirtschaft in eine Rezession gerät oder der S&P 500 den Höchststand erreicht hat, insbesondere in den letzten drei Wirtschaftsperioden", so Dwyer weiter. Im August stieg der Index für verarbeitendes Gewerbe auf 61,3 Prozent und damit auf ein 14-Jahreshoch, während er im Juli noch bei 58,1 Prozent lag.

"Der ISM ist ein weiterer weithin verfolgter Wirtschaftsindikator, der darauf hindeutet, dass eine Rezession wahrscheinlich noch Jahre entfernt ist", so Dwyer. Natürlich gebe es immer wieder Ausnahmen, dennoch sei ein klarer Trend erkennbar.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Peter Bischoff/Getty Images, albund / Shutterstock.com
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