Solarworld wächst kräftig - und schreibt im laufenden Geschäft rote Zahlen

Der deutsche Solarmodulhersteller Solarworld schreibt trotz eines deutlichen Umsatzzuwachses noch immer rote Zahlen.
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Am Ende des ersten Quartals 2015 stand ein operativer Verlust (Ebit) von acht Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in ersten Eckdaten mitteilte. Im Gesamtjahr will das Unternehmen früheren Angaben zufolge operativ wieder in die Gewinnzone. Ein Jahr zuvor hatte Solarworld noch einen hohen operativen Gewinn in Höhe von 127 Millionen Euro verbucht - dies lag aber vor allem daran, dass das ehemalige Bosch-Solargeschäft nach der Übernahme durch Solarworld erstmals in die Bilanz eingeflossen war. Die Aktie schwankte am Montag zunächst stark und lag zuletzt leicht im Plus.
Der Umsatz legte im ersten Quartal um die Hälfte auf 149 Millionen Euro zu. Bereits im März hatte Solarworld-Chef Frank Asbeck eine Umsatzsteigerung um mehr als 30 Prozent in Aussicht gestellt. Vor allem in den USA sei der Absatz deutlich gesteigert worden. Auch in anderen Exportmärkten habe der schwache Euro Rückenwind gegeben. In Europa gingen die Umsätze dagegen zurück. Fällige Zinszahlungen, die Rückzahlung von Verbindlichkeiten sowie Investitionen drückten auf die Geldvorräte des Unternehmens: Der Bestand an liquiden Mitteln sank von 177 Millionen Euro im Vorquartal auf 148 Millionen Euro.
FRANKFURT (dpa-AFX)
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