Epigenomics-Aktie sackt nach Verlustanzeige ab

Die Aktien von Epigenomics werden am Dienstag im Xetra-Handel massiv abgestraft.
Die Biotechfirma Epigenomics hatte am Montag nach Börsenschluss mitgeteilt, es müsse angenommen werden, dass ein Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals eingetreten sei. Hierfür seien im Wesentlichen planmäßige operative Verluste verantwortlich. Der Vorstand werde daher zeitnah eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen.
Im Xetra-Handel geht es am Dienstag mit den Epigenomics-Aktien um rund 18 Prozent südwärts. Die Papiere waren bereits Mitte Juli um mehr als 17 Prozent eingebrochen, nachdem die geplante Übernahme der Firma durch chinesische Investoren gescheitert war. Das Übernahmevehikel der Beteiligungsgesellschaft Cathay Fortune International Company hatte die erforderliche Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent verfehlt. Die Chinesen wollten 7,52 Euro je Aktie in bar zahlen.
Anfang Juli hatten die Anteilscheine bereits nach einer Prognosesenkung mehr als sechs Prozent verloren. Epigenomics ist ein Spezialist für Krebsdiagnostik mittels Bluttests. Im März 2014 hatten die Papiere noch bei 8,87 Euro ein Rekordhoch erreicht./la/he
FRANKFURT (dpa-AFX Broker)
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