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25.11.2019 08:57
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Jahresendrallye bereits voll in Fahrt

Vermögensverwalter-Kolumne: Jahresendrallye bereits voll in Fahrt | Nachricht | finanzen.net
Vermögensverwalter-Kolumne
Man glaubt es kaum: wir sind schon mittendrin in der Jahresendrallye. "...vergessen Sie die negativen Prognosen aus der Wirtschaft - bleiben Sie investiert! Es wird sich lohnen." Und in der Tat. Es hat sich gelohnt, die Schwarzseher zu ignorieren.
Mit dem BREXIT war´s ja sowieso wieder nix und am Geplänkel in den internationalen Handelsgesprächen hat sich auch nicht viel geändert.

Dessen ungeachtet arbeiten sich die Aktienmärkte nun seit Ende August zielstrebig nach oben. Nach einem kleinen Rückfall im Oktober hat sich die Aufwärtsbewegung eher sogar noch beschleunigt. Hoffentlich haben Sie diesen Höhenflug in Ihrem Depot nicht verpasst. Wäre schade, denn leider bewegen sich die Märkte zu zwei Drittel der Zeit in Korrekturphasen. Wirklich Geld verdient wird hingegen nur innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne des Jahres. Wer da nicht dabei ist, kommt nicht vom Fleck.

Saisonal sind wir nun in den besten Wochen des Jahres. Normalerweise, denn das letzte Jahr war ein unangenehmer Ausreißer. Anders als üblich haben da die Aktienmärkte ausgerechnet im letzten Quartal eine Ausverkaufsrallye gestartet. Und als alle noch mit Auspacken der Weihnachtsgeschenke beschäftigt waren, hat der Markt am 27. Dezember 2018 sogar ein Zweijahrestief erreicht. Börsengeschichte wiederholt sich normalerweise nicht zweimal hintereinander, aber der Schreck vom letzten Jahr sitzt bei vielen Anlegern tief.

Viel Geld wartet daher weiter an den Seitenlinien. Ungläubig mag der ein oder andere den Kopf schütteln, dass sich selbst der deutsche Aktienmarkt trotz der trüben Aussichten im Automobil- und Maschinenbau immer weiter nach oben schraubt. Aber genau diese Skepsis war und ist der Antreiber für neue Upside-Sprünge. Die Börsianer essen mal wieder nicht so heiß, wie manches Nachrichtenhäppchen gekocht scheint. Im Nachhinein muss man konstatieren: Zum Ende des Sommers lag der DAX 2000 Punkte tiefer als heute - das Buffet war also toll angerichtet, aber keiner wollte es sehen. Mittlerweile ist die Tafel schon ziemlich geplündert, die besten Stücke sind weg, vielleicht noch ein paar Leckerbissen übrig. Aber Nachzügler können noch auf Nachtisch hoffen. Bis Jahresende sollte nicht mehr allzu viel anbrennen.

Von Dr. Marc-Oliver Lux von Dr. Lux & Präuner GmbH & Co. KG in München

Immer mehr Privatanleger in Deutschland vertrauen bei ihrer Geldanlage auf bankenunabhängige Vermögensverwalter. Frei von Produkt- und Verkaufsinteressen können sie ihre Mandanten bestmöglich beraten. Mehr Informationen finden Sie unter www.v-bank.com.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Zadorozhnyi Viktor / Shutterstock.com
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